St.Gallen

Jetzt fix: E-Trottis ziehen im Sommer wieder in die Gassen ein

19. März 2020, 09:07 Uhr
Im Sommer sollen die E-Trottinetts wieder nach St.Gallen kommen.
© Tagblatt/Marlen Hämmerli
Die E-Trottis werden auch diesen Sommer wieder an verschiedenen Ecken der St.Galler Innenstadt stehen. Nach dem Pilotversuch hat die Stadt die Bewilligung wieder erteilt. Man folge einem Trend, einen ökologischen Vorteil gibt es durch die Scooter aber nicht.

300 der Flitzer werden ab diesem Sommer in der Stadt St.Gallen stehen, bewilligt sind sie für zwei Jahre, wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt. «Der Pilot hat gezeigt, dass die Nachfrage nach dem Angebot besteht», sagte Stadtrat Peter Jans, Direktion Technische Betriebe, Anfang März zu FM1Today. Ausserdem soll neu das gesamte Stadtgebiet mit den Scootern abgedeckt sein. 

Rückkehr trotz Kritik

Nun werden die elektrischen Trottis wieder Einzug nehmen. Dies trotz einiger Kritik, weil sie oftmals mitten auf Trottoirs oder in engen Gassen standen.

«Es gab durchaus negatives Feedback – und nicht wenig», so Jans. «Die Scooter wurden zum Teil kreuz und quer irgendwo hingestellt oder -geworfen. Das kam nicht gut an.» Es müssten deshalb dieses Jahr andere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Eine Bewilligung für die Scooter-Rückkehr hat man nun aber erteilt.

E-Trottis bringen ökologisch keinen Vorteil, sind aber im Trend

Viele nutzen die E-Trottis als Alternative zu einem Fussmarsch oder einer Fahrt mit einem Stadtbus. Als Alternative zum Auto dienen sie nur selten. Daher haben sie auch keinen ökologischen Vorteil, wie Peter Jans sagt.

«Bei der Entscheidung hat nicht nur das ökologische Argument eine Rolle gespielt.» Die E-Trottis würden sehr gut in das Energiekonzept von St.Gallen passen und seien im Trend. Dies auch, weil sie den aktuellen Sharing-Gedanken aufnehmen, dass man einen Gegenstand mit anderen teilt.

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Quelle: TVO

Verschiedene Anbieter in Betracht gezogen

Ob wiederum Voi die E-Trottis in St.Gallen zur Verfügung stellt, ist noch unklar. Man prüfe derweilen verschiedene Angebote, sagt Jans im «St.Galler Tagblatt». Maximal sollen zwei Anbieter ihre Scooter in St.Gallen zur Verfügung stellen dürfen.

Ausserdem sollen diese selbst für das Beschwerdemanagement zuständig sein und die Trottis am Abend jeweils wieder einsammeln. Auch das finanzielle Risiko liegt bei den Trotti-Anbietern, die Stadt hat damit keinen finanziellen Aufwand.

(enf)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 19. März 2020 08:16
aktualisiert: 19. März 2020 09:07