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Kapo St.Gallen nimmt 700'000 Franken mehr Bussgeld ein

8. Januar 2021, 20:47 Uhr
Im vergangenen Jahr hat die Kantonspolizei St.Gallen über eine halbe Million Franken mehr durch Bussen eingenommen, als budgetiert. In Zukunft soll es sogar noch mehr werden.
Eine Radarfalle in Wittenbach.
© Benjamin Manser / St.Galler Tagblatt

«Bei einem Gesamtbudget von 21,8 Millionen haben wir 720'000 Franken mehr Bussgelder eingenommen», bestätigt Hanspeter Krüsi von der Kantonspolizei St.Gallen einen Bericht des SRF-Regionaljournals Ostschweiz. Für diesen Anstieg gebe es zwei Gründe. Die Polizei hat letztes Jahr zwei neue, semistationäre Radaranlagen angeschafft, welche 2020 bereits drei Monate im Einsatz waren. Diese standen unter anderem auf der Stadtautobahn bei St.Gallen.

Ein weiterer Grund sind die vielen Autobahn-Baustellen im letzten Jahr: «Dabei geht es immer um die Sicherheit der Arbeiter, darum haben wir dort Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Da gab es deutlich mehr Bussen.»

Für das Jahr 2021 budgetiert der Kanton St.Gallen nun wegen der gestiegenen Busseneinnahmen 23 Millionen Franken Gesamteinnahmen.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 8. Januar 2021 16:06
aktualisiert: 8. Januar 2021 20:47