Geschwindigkeitskontrollen

Kapo St.Gallen zieht während Corona 13 Raser aus Verkehr

8. Juli 2020, 10:16 Uhr
Die Kantonspolizei St.Gallen hat 13 Rasern während des Lockdowns den Führerausweis entzogen. (Symbolbild)
© Kapo SG
Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Geschwindigkeitskontrollen während des Lockdowns ausgewertet. Bei gewissen Messstationen waren 10 bis 40 Prozent der Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die Polizei möchte auf die Wichtigkeit der Kontrollen hinweisen.

Mit Messanlagen, Laserkontrollen und Patrouillen hatte die Kantonspolizei St.Gallen während des Lockdowns die Geschwindigkeiten von Fahrzeugen kontrolliert. 13 Rasern hat die Polizei direkt den Führerausweis entzogen. Sie fuhren über 50 Kilometer pro Stunde schneller als erlaubt. 

Zwischen dem 13. März und dem 8. Juni haben diverse Messanlagen insgesamt etwa 6'500'000 Fahrzeuge gemessen. Davon waren fast 70'000 zu schnell unterwegs, was einem Anteil von etwa einem Prozent entspricht. Davon waren sechs Raser. Auch bei Laserkontrollen wurden fünf Raser geschnappt, zwei weitere bei Patrouillen. Einen negativen Rekord hat beispielsweise ein 27-jähriger Schweizer innerorts (erlaubt 50 km/h) gestellt. Er fuhr mit 118 Kilometer pro Stunde. Die Polizei möchte damit auf die Wichtigkeit der Geschwindigkeitskontrollen hinweisen.

Bei geringeren Geschwindigkeitsüberschreitungen wird eine Ordnungsbusse erteilt, wie die Kantonspolizei mitteilt. Bei Übertretungen ausserhalb des Ordnungsbussenbereichs sowie bei Vergehen und Verbrechen erfolgt eine Verzeigung an die Staatsanwaltschaft. Diese beurteilt den Fall, erlässt entweder einen Bussenentscheid oder klagt den Beschuldigten vor Gericht an. 

(red.)

Quelle: Kapo SG
veröffentlicht: 8. Juli 2020 10:16
aktualisiert: 8. Juli 2020 10:16