Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat den 33-jährigen Schweizer beim Kreisgericht St.Gallen angeklagt. Im Juli 2018 wurde die Strafuntersuchung gegen den Mann eröffnet, der 33-Jährige wurde zu diesem Zeitpunkt verhaftet und die Ermittlungen begannen. Unter anderem wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Zehntausende Bilder und Videos verbreitet
Im Zuge dieser Ermittlungen entstand der dringende Verdacht, dass der beschuldigte Mann, der unter anderem auch in einer St.Galler Kindertagesstätte arbeitete, sexuelle Handlungen an mehreren Buben unter sechs Jahren vorgenommen hatte.
Dabei hat er mutmasslich Bilder und Videos gemacht, welche er im Darknet veröffentlichte. Ein Teil dieser Taten soll der Mann während seiner Arbeit begangen haben, einen Bub habe er auch im privaten Rahmen missbraucht.
Gesicherte Datenträger ausgewertet
Bei der Wohnungsdurchsuchung wurden unter anderem ein Laptop und ein PC sichergestellt, von welchen die Daten ausgewertet werden konnten. Auf den Datenträgern soll der Mann rund tausend Videos und zehntausende von Bildern, die er ins Darknet lud, gespeichert haben.
Staatsanwaltschaft fordert über fünf Jahre Haft
Aufgrund der Tatbestände beantragt die St.Galler Staatsanwaltschaft für den mittlerweile 33-jährigen Schweizer eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten, sowie eine stationäre therapeutische Massnahme zur Behandlung der psychischen Störung.