Kita-Mitarbeiter missbrauchte zwei Buben

Sarah Lippuner, 7. Februar 2019, 09:03 Uhr
Der Mann fiel als Mitarbeiter in der Kindertagesstätte nicht negativ auf. (Symbolbild)
Der Mann fiel als Mitarbeiter in der Kindertagesstätte nicht negativ auf. (Symbolbild)
© (KEYSTONE/DPA/Monika Skolimowska)
Der Kita-Mitarbeiter, welcher im Juli 2018 auf Verdacht von Kinderpornographie festgenommen wurde, missbrauchte zwei Buben. Des Weiteren besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte selber Kinderpornographie herstellte.

Wegen Verdachts der Verbreitung von Kinderpornographie im Darknet, führte die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen anfangs Juli 2018, im Rahmen einer Strafuntersuchung, gegen einen damals 33-jährigen Schweizer Hausdurchsuchungen durch. Auch in der Stadt St.Gallen war eine Kindertagesstätte der Ostschweizer Kette «Fiorino» davon betroffen. Der Beschuldigte wurde damals festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft.

Über 10'000 Dateien mit Kinderpornos

Die Kantonspolizei St.Gallen hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft St.Gallen sichergestellte Datenträger ausgewertet. Dabei stiessen die Ermittler auf mehrere zehntausend Bilddateien mit mutmasslich kinderpornographischem Inhalt. Gleichzeitig besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte sexuelle Handlungen an zwei Knaben unter zwei Jahren vornahm und dabei Videos erstellte, die er zum Teil im Darknet verbreitete.

Mann missbrauchte zwei Buben

Einer der Knaben wurde mutmasslich im privaten Rahmen missbraucht. Der andere Knabe wurde im Rahmen der beruflichen Tätigkeit des Beschuldigten bei der von der Hausdurchsuchung betroffenen Kindertagesstätte in der Stadt St. Gallen missbraucht. Zudem besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit von weiteren zwei Knaben sexuell motivierte Fotoaufnahmen gemacht und in einem Fall anonymisiert online verbreitet hat. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen steht mit den betroffenen Eltern in Kontakt.

Sarah Lippuner
Quelle: red.
veröffentlicht: 7. Februar 2019 08:01
aktualisiert: 7. Februar 2019 09:03