«Meet Me in St.Gallen» gewinnt 9 Awards

Nina Müller, 25. Oktober 2018, 16:58 Uhr
Vor knapp einem Jahr sorgte eine philippinische Filmcrew in St.Gallen für Aufsehen. Für die Liebeskomödie «Meet Me in St.Gallen» wählte sie die Gallusstadt als Drehort. Nun wurde der Film an einem philippinischen Festival mit neun Awards geehrt.

«Was als unser kleines Happy-Projekt startete, machte seinen Weg von St.Gallen nach San Francisco», schreibt Bela Padilla auf Instagram. Sie ist eine bekannte Schauspielerin in den Philippinen und die Hauptdarstellerin im Film «Meet Me in St.Gallen». Die Liebeskomödie dreht sich um ein Mann und eine Frau, die sich immer wieder per Zufall begegnen und in St.Gallen schliesslich endgültig zu einander finden.

Nun wurde der Film beim 25. Annual Filipino International Cine Festival mit neun von elf Awards ausgezeichnet. Bela erhielt die Auszeichnung für die beste Schauspielerin. Weiter erhielt die Liebeskomödie die Auszeichnungen in den Kategorien «Best Actor», «Best Director», «Best in Cinematography», «Best Film», «Best in Aural Design», «Best in Visual Design», «Best in Editing», und «Best in Writing». Das Festival fand im Roxie Theater in San Francisco statt.

Auf Instagram (siehe Post oben) äussert Bela ihre Freude über die Auszeichnungen. Gegenüber FM1Today erzählte sie auch, wie sehr sie die Stadt St.Gallen während den Dreharbeiten ins Herz geschlossen habe: «Ich habe mich wirklich in die Stadt verliebt. Ich sehe St.Gallen gerne als meine Heimatbasis in Europa.» Auch bei einem Ostschweizer in den Philippinen sorgte der Film für feuchte Augen. Als Adrian Blank das Filmplakat in seiner neuen Heimat sah, erinnerte er sich an die zauberhaften Winter in der Gallusstadt und bekam Heimweh. «Manchmal vermisse ich den Schnee und das Skifahren», gesteht er.

Adrian Blank war sich schon vor der Premiere sicher, dass der Film super ankommen wird bei den Philippiner. «Schnee ist für die Filipinos etwas Aussergewöhnliches. Winter, wie wir sie in der Schweiz kennen, gibt es hier nicht.» Die neun Awards bestätigen diese Annahme eindrücklich.

Nina Müller
Quelle: nm
veröffentlicht: 25. Oktober 2018 16:58
aktualisiert: 25. Oktober 2018 16:58