Spezialität

Neue Kägi-Fret-Verpackung sorgt für Unmut

7. Oktober 2019, 10:40 Uhr
Verkaufstrick bei Kägi: Bei den neuen Minis sind weniger in der Verpackung.
© Keystone
Weniger Inhalt – mehr Abfall: Diesen Verkaufstrick wendet seit neustem die Toggenburger Firma Kägi an. Zwei Mini-Kägi-Fret weniger hat es in der neuen Verpackung. Gemäss Kägi wurde aber auch die Preisempfehlung gesenkt.

Kägi-Fret-Junkies ist der neue Verkaufstrick von der Firma Kägi sofort aufgefallen. Die neue Verpackung besteht nicht nur aus einer Kartonschachtel, sondern auch aus einer ausziehbaren Schublade, die neu auch noch mit Plastik eingepackt ist. Dazu sind in der «neuen» Kägi-Generation nur noch 24 Minis und nicht wie bis anhin 26 Mini-Kägis drin. Dies berichten Hörer des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso».

Die Toggenburger Firma selbst schreibt dem Konsumentenmagazin «Espresso», dass die Mini-Kägis mit der neuen Verpackung besser vor Stössen und Wärme geschützt seien. Dazu sei Kägi der erste Schweizer Hersteller, welcher einen wiederverwertbaren Innenkarton anstatt eine Plastikschale anbiete.

Weiter ist den Kägi-Fret-Fans aufgefallen, dass der Preis pro Packung weiter 3.95 Franken ist. Und das, obwohl weniger Inhalt drin ist. Laut Kägi sollten die Preise nun bei 3.65 Franken liegen. Man verkaufe die Ware dem Handel günstiger und habe eine unverbindliche Preisempfehlung, notabene einen tieferer Preis, abgegeben.

Einige Läden haben laut «Espresso» die Kägi-Fret-Preise gesenkt.

(red)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 7. Oktober 2019 10:41
aktualisiert: 7. Oktober 2019 10:40