Coronavirus

Ostschweizer Rückkehrer: «Haben fast keine Infos erhalten»

27. März 2020, 22:13 Uhr
Wegen des Coronavirus kehren in diesen Tagen auch zahlreiche Reisende aus der Ostschweiz zurück in die Heimat. Doch die Rückreise gestaltet sich alles andere als einfach, wie drei von ihnen sagen. 
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Quelle: TVO

Es ist die grösste Rückholaktion der Schweizer Geschichte: Der Bund chartert Maschinen auf alle Kontinente, um Schweizerinnen und Schweizer mitten in der Corona-Krise zurück ins Land zu holen.

«Unser Flug wurde annulliert»

Der Uzwiler Marco Schmid und eine Kollegin waren bis vor kurzem noch auf einer Tauchsafari in Ägypten. Am 25. März hätten sie planmässig zurück in die Schweiz fliegen wollen. «Ich musste dann aber feststellen, dass unser Flug bei der Edelweiss auf der Liste der annullierten Flüge stand», sagt Schmid gegenüber TVO. Am Ende konnten die beiden ihren Rückflug aber doch noch aus eigener Kraft organisieren.

«Erfuhr per Zufall von der Stornierung»

Auch Daniel Egger aus dem Rheintal hatte bei der Rückreise aus Spanien seine Schwierigkeiten. «Das grösste Problem war, dass ich von der Airline fast keine Informationen erhielt. Per Zufall erfuhr ich von der Stornierung.» Egger kam per Rettungsflug zurück in die Heimat.

«Jeder trug eine Maske»

Ebenso ist Monika Kobelt aus Rüthi froh, wieder im Rheintal zu sein. Sie verbrachte die letzten Wochen in Vietnam. «Im Hotel, Restaurant und Taxi trug jeder eine Maske, auch von den Touristen wurde das verlangt.» Sie hat ihre Ferien nun frühzeitig abgebrochen. Neun Stunden musste sie in Bangkok warten, bis sie nach Zürich weiterreisen konnte. «Beim Einsteigen ins Flugzeug trug noch jeder eine Maske, in Zürich aber keiner mehr.»

(red.)

Quelle: TVO
veröffentlicht: 28. März 2020 07:40
aktualisiert: 28. März 2020 07:40
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