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Engelburg

Ostschweizerin erkämpft höhere Entschädigung für toten Kater

6. Juli 2020, 09:07 Uhr
Eine 70-jährige Engelburgerin kämpfte um eine höhere Entschädigung für ihren totgefahrenen Kater. 3000 Franken wurden ihr von der Versicherung geboten. Zu wenig, findet die Frau. Sie leide noch immer unter dem Verlust.
Vreni Bänziger betrauert noch immer den Tod ihres Katers.
© Tagblatt/Michel Canonica

Albträume und Schlafprobleme plagen die 70-jährige Vreni Bänziger aus Engelburg seit Mitte Mai. Grund ist der qualvolle Tod ihres geliebten Katers Murphy. Ein Auto hatte das Tier erfasst und überfahren. Noch auf dem Weg zum Tierarzt verstarb der langjährige Begleiter der Familie.

Die Generali, die Versicherung der Unfallverursacherin, bot der 70-Jährigen einen Betrag von 3000 Franken als Entschädigung. Für Vreni Bänziger war das ein zu kleiner Betrag. «Ich habe immer noch Schlafstörungen. Ich kann mit Hilfe von Medikamenten einschlafen, wache aber durch Albträume schweissgebadet auf», sagt sie zum St.Galler Tagblatt. Auch der Umstand, dass das Tier qualvoll sterben musste, sei Grund genug für eine höhere Summe.

6000 Franken wären für die Engelburgerin angemessen. Mit Generali konnte sie sich schlussendlich auf 4500 Franken einigen. Den Betrag werde sie an Tierschutzorganisationen spenden. Es sei ihr nie um Profit gegangen, sondern um den Wert.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 6. Juli 2020 07:19
aktualisiert: 6. Juli 2020 09:07