Spielplätze gegen das Lädelisterben

Laurien Gschwend, 27. September 2018, 19:43 Uhr
Treppen-Klavier, Tetris und mehr Sitzmöglichkeiten: Drei Gewerblerinnen wollen die St.Galler Innenstadt lebendiger gestalten und so dem Lädelisterben entgegenwirken.

Unter anderem wegen des Online-Handels schliessen immer mehr Geschäfte in St.Gallen. Das Lädelisterben beschäftigt sowohl die Politik als auch das Gewerbe – am Mittwochabend haben die Verantwortlichen in der Lokremise beim «Forum Innenstadt» nach Lösungen gesucht.

«Der Stadt fehlt es an Leben»

Neben Vorschlägen wie Parkiermöglichkeiten, anderen Öffnungszeiten und Zwischennutzungen haben drei Gewerblerinnen mit ihrer Idee tosenden Applaus ausgelöst. «Der Stadt fehlt es an Leben», sagt Katy Rohner, die Besitzerin zweier Läden. Und schlägt gemeinsam mit ihren Kolleginnen vor, kleine Spielplätze, ein Treppen-Klavier, ein XXL-Tetris, eine Märchenstation und Lounges zu bauen.

Ideen mit Umsetzungspotenzial

«Ich finde das grossartig», sagt Hans-Jakob Würsch, der Leiter des Hotel Doms, zum Vorschlag. Ein Teil der «wertvollen Ideen» könne umgesetzt werden, findet auch St.Gallens Stadtpräsident Thomas Scheitlin.

Bis wann Rohner und ihre Kolleginnen mit einer lebendigeren Stadt St.Gallen rechnen, erfährst du im TVO-Beitrag.

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Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 27. September 2018 19:30
aktualisiert: 27. September 2018 19:43