Coronavirus

St.Gallen verzichtet auf längere Ladenöffnung an Samstagen

30. März 2021, 12:19 Uhr
Das St. Galler Volkswirtschaftsdepartement sieht in einer befristeten längeren Ladenöffnung an Samstagen als Corona-Massnahme keinen Nutzen für die Geschäfte (Symbolbild).
© KEYSTONE/DPA/MARIJAN MURAT
Eine befristete Verlängerung der Ladenöffnungszeit um eine Stunde am Samstagabend wegen der Corona-Krise würde den Geschäften nicht viel bringen. Zu diesem Schluss kommt das St.Galler Volkswirtschaftsdepartement.

Das Departement habe eine solche Verlängerung geprüft und als nicht zweckmässig beurteilt, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Dienstag. Die Idee war - als Hilfe für die unter der Pandemie leidenden Geschäfte - an Volkswirtschaftsdirektor Beat Tinner herangetragen worden.

Ziel dieser Idee war, die Umsatzeinbussen der Geschäfte wegen der corona-bedingten Schliessungen zu verringern und die Besucherströme besser zu verteilen. Die Prüfung durch das Departement ergab jedoch keinen Handlungsbedarf. Die Kurzfristige Massnahme hätte den Geschäften keine wirkliche Perspektive gebracht, heisst es.

Selbst die Detailhandelsverbände seien sich in ihren Stellungnahmen über den Nutzen einer kurzfristig verlängerten Ladenöffnung an Samstagen nicht einig gewesen. Die Idee wird vom Kanton deshalb nicht umgesetzt.

Der Bundesrat hatte mit der Covid-19-Verordnung Beschränkungen für die Verkaufsgeschäfte angeordnet. Dies führte laut Kanton bei den Verkaufsläden zu verkleinerten Kapazitäten. Als Reaktion darauf wurde die Idee einer vorübergehenden Verlängerung der Ladenöffnung an Samstagen ans Departement herangetragen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 30. März 2021 12:19
aktualisiert: 30. März 2021 12:19