Anzeige

St.Galler Klosterfrauen kehren heim

Laurien Gschwend, 10. Februar 2018, 11:42 Uhr
Normalerweise geniessen es die Schwestern des St.Galler Klosters Notkersegg, unter sich zu sein. Für einen SRF-Film haben sie einen Einblick in ihr Leben - und die Entscheidungen rund um das Älterwerden - gewährt.

Seit dem vergangenen Juni hat das Kloster Notkersegg am Rand der Stadt St.Gallen eine eigene Pflegeabteilung. Diese ermöglicht es den Schwestern, gemeinsam alt zu werden. «Heimwärts» heisst die Reportage der SRF-Journalistin Eveline Falk, welche davon handelt, dass Schwester Meinrada von den anderen Klosterfrauen aus dem Pflegeheim geholt wird, um wieder in der Notkersegg leben zu können.

«Hier leben normale Menschen»

Sie seien ziemlich erschrocken, als plötzlich die Anfrage für den Film kam, erinnert sich Schwester Manuela, die Oberin des Klosters Notkersegg. «Dann haben wir aber gespürt, dass es den Leuten wichtig ist, etwas über das Kloster zu erfahren und zu sehen, dass hier normale Menschen leben, die zusammen den Alltag gestalten und Gott suchen.»

Vertrautheit zwischen Schwestern und Regisseurin

Sie habe es verstanden, dass die Schwestern zu Beginn skeptisch waren, sagt Eveline Falk. Bis zum Ja sei es ein langer Prozess gewesen. «Während der Dreharbeiten ist eine Vertrautheit entstanden. Das war wunderbar.»

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Am Mittwochabend wurde «Heimwärts» beim Kloster Notkersegg zum ersten Mal gezeigt. Die Zuschauerinnen und Zuschauen waren begeistert, wie sie gegenüber TVO sagten: «Der Film ist ganz verrückt schön gemacht. Die Frauen im Kloster wurden toll eingefangen», so eine der Reaktionen.

«Heimwärts – Schwester Manuela braucht Hilfe», eine neue Folge von «Reporter», läuft am Sonntag um 21.40 Uhr auf SRF 1.

Laurien Gschwend
Quelle: lag
veröffentlicht: 10. Februar 2018 11:42
aktualisiert: 10. Februar 2018 11:42