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Grossbaustelle A1

Städter müssen ihr Fahrverhalten ändern

21. Januar 2020, 07:27 Uhr
Ein Grossteil der Fahrten auf der St.Galler Stadtautobahn wird durch Bewohner der Stadt selbst verursacht. Zwei SP-Politiker fordern deshalb, dass die St.Gallerinnen und St.Galler umdenken und früher oder später zur Arbeit gehen oder den Bus nutzen. So soll ein Verkehrskollaps während der Bauzeit auf der A1 verhindert werden.
Grossbaustelle A1: 2021 droht auf der St.Galler Stadtautobahn der Verkehrskollaps.
© Tagblatt/Urs Bucher

2021 ist das Jahr der Baustelle. Die Autobahn A1 wird dann rund um St.Gallen zu einem noch grösseren Nadelör als sie es momentan bereits ist. Das Bundesamt für Strassen (Astra) möchte den Verkehr auf der A1 dann um zehn Prozent reduzieren.

Dieses Ziel haben sich gemäss dem St.Galler Tagblatt die beiden SP-Politiker Doris Königer und Gallus Hufenus zu Herzen genommen. In einem Vorstoss fragen sie, welche Massnahmen die Stadt St.Gallen ergreift, um den Verkehr auf der A1 in dieser Zeit zu reduzieren.

Es sei an der Zeit, unser Mobilitätsverhalten zu hinterfragen und sie rufen vor allem die Stadtsanktgaller dazu auf, ihre Fahrten zu reduzieren oder zu verschieben. Durch flexible Arbeitszeitmodelle soll der Stossverkehr entlastet werden und zusätzliche Stadtbusse sollen während der Baustellenzeit die St.Gallerinnen und St.Galler dazu animieren, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.

Quelle: Tagblatt.ch
veröffentlicht: 21. Januar 2020 07:27
aktualisiert: 21. Januar 2020 07:27