St.Gallen

Strafverfahren nach Badeunfall: Wurde der Bub gestossen?

10. September 2020, 05:41 Uhr
Vom 5-Meter-Sprungbrett gestürzt – die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 9-Jährige mutmasslich gestossen wurde.
© Tagblatt (Archiv)
Ein 9-Jähriger stürzte in der St.Galler Badi Lerchenfeld vom 5-Meter-Sprungbrett auf den Beckenrand und wurde dabei schwer verletzt. Die St.Galler Staatsanwaltschaft hat nun ein Strafverfahren gegen eine unbekannte Täterschaft eröffnet.

Der schwere Badeunfall ereignete sich Mitte August in der Badi Lerchenfeld in der Stadt St.Gallen. Ein 9-Jähriger stürzte vom 5-Meter-Sprungbrett und fiel auf den Beckenrand. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Spital gebracht. Sein derzeitiger Gesundheitszustand wird von der Staatsanwaltschaft weiterhin als «stabil» bezeichnet.

Inzwischen wurde ein Strafverfahren eröffnet, wie Beatrice Giger, Sprecherin der St.Galler Staatsanwaltschaft, auf Anfrage von FM1Today mitteilt. «Es bestehen Anhaltspunkte, dass der Bub von der unbekannten Täterschaft gestossen wurde.»

Bereits kurz nach dem Unfall hiess es bei der St.Galler Stadtpolizei, dass der Bub nicht auf der Treppe ausgerutscht sei. Er habe sich kurz vor dem Unfall mit mehreren Personen oben auf dem Sprungbrett aufgehalten. Der Unfall ereignete sich während des Schwimmunterrichts einer St.Galler Schulklasse.

(agm)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 10. September 2020 05:41
aktualisiert: 10. September 2020 05:41