St.Gallen

Taxis leiden stark unter der Corona-Krise

26. März 2020, 06:26 Uhr
Ein einsames Taxi beim Rathaus in St.Gallen: Die Taxiunternehmen kämpfen mit der Corona-Krise.
© Tagblatt/Nik Roth
Die SBB schrauben ihr Angebot zurück, wer kann bleibt zu Hause. Das stürzt die Taxifahrer in eine grosse Krise. Wie das Tagblatt schreibt, fallen neun von zehn Taxifahrten aus.

Einige Taxibetriebe haben auf Kurzarbeit umgestellt, andere haben den Betrieb ganz eingestellt. Wegen des Coronavirus sind die Fahrgastzahlen bei Taxibetrieben um bis zu 90 Prozent rückläufig. Dies schreibt das St.Galler Tagblatt.

Geschlossene Läden, kein Ausgang

Grund für den Einbruch ist die Verordnung des Bundesrats zur Eindämmung des Coronavirus. Viele Läden, sämtliche Coiffeursalons, Restaurants, Theater und Konzertsäle sind geschlossen. Die Senioren müssen nicht zur Manicure gebracht werden, die Feierwütigen brauchen kein Taxi nach dem Ausgang.

Desinfektionsmittel im Taxi

Taxi Herold rechnet damit, dass der Taxi-Betrieb wegen der ausfallenden Rhema und Offa noch weiter einbricht, wie der Geschäftsführer zum Tagblatt sagt. Auch andere Taxi-Betreiber in der ganzen Ostschweiz verzeichnen ähnliche Gästeeinbussen.

Für die verbleibenden Gäste hat das Taxiunternehmen Vorkehrungen getroffen: In den Taxis hat es Desinfektionsmittel, die Autos, die noch fahren, werden regelmässig gereinigt.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf tagblatt.ch.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 26. März 2020 06:26
aktualisiert: 26. März 2020 06:26