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Lage nach Feiertagen

Ursache nach Tod eines Kleinkindes noch unklar ++ Ein St.Galler Fall mit neuer Virusvariante

5. Januar 2021, 15:06 Uhr
Der Kanton St.Gallen informierte am Dienstagnachmittag über die Coronalage nach den Feiertagen. Hier gibt es die wichtigsten Punkte zum Nachlesen.
Der St.Galler Gesundheitschef Bruno Damann spricht sich mit Kantonsärztin Danuta Zemp ab.
© Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Situation ist weiterhin angespannt, die Spitäler sind stark ausgelastet. Die genaue epidemiologische Lage kann laut Kantonsärztin Danuta Zemp allerdings erst Ende dieser Woche eingeschätzt werden, wenn alle zurück aus den Weihnachtsferien sind.
  • Morgen Mittwoch ist der Impfstart im Kanton St.Gallen. Zuerst wird in Heimen geimpft, allen voran Heimbewohnende und Pflegepersonal im Toggenburg. Bis Ende Februar soll allen interessierten Heimbewohnenden im Kanton St.Gallen – hier gibt es rund 120 Heime – die erste Dosis verabreicht worden sein. Ziel ist es, die Hälfte der (breiten) St.Galler Bevölkerung bis Sommer zu impfen.
  • Für Härtefälle im Kanton St.Gallen stehen 98,9 Millionen Franken zur Verfügung. Die finanzielle Hilfe kann ab sofort beantragt werden. Um eine Finanzspritze zu erhalten, müssen Unternehmer neu nicht mehr 300 Stellenprozent beschäftigt haben, sondern nur noch 100. 12,7 Millionen Franken stehen bis Ende 2021 für Kulturschaffende zur Verfügung.
  • Im Ostschweizer Kinderspital in St.Gallen ist ein coronapositives Kleinkind verstorben. Die genaue Todesursache ist noch nicht restlos geklärt. Das Kind trug neben Covid-19 einen weiteren Erreger in sich.
  • Bislang ist im Kanton St.Gallen ein Fall der neuen Corona-Variante aus Grossbritannien und Südafrika aufgetreten.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 5. Januar 2021 13:30
aktualisiert: 5. Januar 2021 15:06