Grenzverkehr

Verkehrsprojekte im Rheintal mit Zwischenstopp

16. März 2022, 10:49 Uhr
Bei verschiedenen Infrastrukturprojekten für den Verkehr zwischen dem St.Galler Rheintal und Vorarlberg gibt es einen Zwischenstopp bis Ende 2022. Der Grund ist die weiterhin unklare Zukunft der österreichischen S18.
Im St. Galler Rheintal stehen verschiedene Verkehrsprojekte an. Sie sind teilweise von der Streckenführung der seit Jahrzehnten geplanten österreichischen S18 abhängig. (Archivbild)
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Im Rheintal gebe es mit der Bodensee Schnellstrasse S18, dem Mobilitätskorridor Mittleres Rheintal und dem Brückenersatz Au-Lustenau gleich drei Projekte für den grenzüberschreitenden Verkehr.

Inzwischen hätten sich die Grenzen zwischen den drei Vorhaben «derart verwischt», dass für den Mobilitätskorridor ein Zwischenhalt bis vorerst Ende 2022 eingelegt werden müsse, teilte der Verein Agglomeration Rheintal am Mittwoch mit.

Alternativen für die S18

Die Ausgangslage verändert hat vor allem die seit Jahrzehnten geplante S18. Von der zuständigen Strassenbaugesellschaft sei zwar eine mögliche Variante vorgelegt worden. Doch dann habe der österreichische Nationalrat eine erneute Überprüfung der S18 verlangt. Nun müssten mögliche Alternativen aufgezeigt werden.

Mehr Klarheit Ende 2022

Davon hängen die Vorhaben im St.Galler Rheintal ab: Für den Ersatz der Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau würden verschiedene Verbindungsvarianten geprüft. Beim Mobilitätskorridor spiele unter anderem die Verbindung der beiden Autobahnen im Raum Diepoldsau eine Rolle.

Es bestehe die Gefahr, dass gleiche oder ähnliche Varianten zeitgleich in drei Projekten untersucht würden, heisst es in der Mitteilung. Ende 2022 werde grössere Klarheit darüber herrschen, wie die Rheintalautobahnen A13 und A14 miteinander verbunden und die Ortsdurchfahrten entlastet werden könnten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 16. März 2022 10:49
aktualisiert: 16. März 2022 10:49
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