Ostschweiz

Wer nach Schulferien in Quarantäne muss, kann gebüsst werden

15. Juli 2020, 08:02 Uhr
Die Schulbehörden warnen Eltern und Lehrpersonen vor Bussen oder Lohnausfall. (Symbolbild)
© Keystone
Nicht nur über die Maskenpflicht wird derzeit an Ostschweizer Schulen diskutiert. Ostschweizer Schulbehörden warnen Eltern, Schüler und Lehrpersonen ausserdem vor negativen Konsequenzen nach Reisen in Risikoländer. Es drohen Bussen für Eltern und Lohnausfall für Lehrpersonen.

Nebst der Frage «Maskenpflicht an Schulen? Ja oder nein», beschäftigt die Schulbehörden eine weitere Sache: Die zehntägige Quarantäne für Reisende, die aus Corona-Risikoländern zurückkehren. Diese ist zwingend. Die Reisenden müssen sich innert zwei Tagen bei den zuständigen kantonalen Behörden melden und deren Anweisungen befolgen. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine saftige Busse.

Eltern können gebüsst werden

Sollten Kinder nach den Ferien in die Schule kommen, obwohl die Quarantänezeit noch nicht abgelaufen ist, können sie nach Hause geschickt werden. Eltern könnten wegen Verletzung der Schulpflicht gebüsst werden, diese Regel gelte auch für Länder, die allenfalls neu auf die Liste der Risikogebiete kommen.

Lohnausfall für Lehrpersonen 

Auch Lehrerinnen und Lehrer müssen ihre Reise in Risikoländer so planen, dass die Quarantäne noch drin liegt. Falls die Lehrperson während der Unterrichtszeit noch in Quarantäne ist, hat sie keinen Anspruch auf den Lohn.

Die Stadt Rorschach hat reagiert und den Eltern empfohlen «auf Ferien in Risikoländern zu verzichten oder mindestens dafür zu sorgen, dass sie zwei Wochen vor Schulbeginn wieder in der Schweiz sind».

Wie die Kantonsschule Heerbrugg mit Quarantänefällen umgeht, liest du im St.Galler Tagblatt.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 15. Juli 2020 08:03
aktualisiert: 15. Juli 2020 08:02