St.Gallen

Zehn Verletzte bei vier Unfällen auf der A1 – riesiger Rückstau

9. April 2022, 16:00 Uhr
Auf Höhe Rorschacherberg ist es am Samstagmittag zu mehreren Unfällen auf der A1 gekommen. In der Folge kam es zu einem langem Rückstau.

Am Samstagmittag ist es auf der Autobahn A1, Höhe Rorschacherberg, Fahrtrichtung Chur, zu mehreren Unfällen gekommen. «Insgesamt gab es vier Unfälle mit acht involvierten Fahrzeugen», sagt Marina Menzi, Mediensprecherin der Kantonspolizei St.Gallen. Es handle sich dabei um zwei Selbstunfälle, einen Auffahrunfall mit zwei Autos und eine Kollision mit vier Autos.

Acht Fahrzeuge abgeschleppt

«Bei diesen Unfällen wurden zehn Personen verletzt», sagt Menzi. Zwei davon zogen sich mittelschwere Verletzungen zu, acht wurden leicht verletzt. Insgesamt mussten drei Beteiligte mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Sechs Personen blieben bei den Unfällen unverletzt. An allen acht Fahrzeugen entstand Sachschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von über 100'000 Franken.

Kettenreaktion sorgt für Unfälle

Der Unfallhergang ist kompliziert. Es handelt sich um eine Kettenreaktion: Eine 26-jährige Frau baute kurz nach dem Rastplatz Sulzberg einen Selbstunfall und krachte in die Leitplanke. Eine 29-Jährige, die sich im Auto dahinter befand, knallte daraufhin ebenfalls in die Leitplanke.

Hinter diesen beiden Autos kam es weiter zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos, wobei ein 29-Jähriger in das Auto eines 34-jährigen Mannes fuhr. Hinter diesem Unfall gab es dann noch einen vierten Unfall, bei welchem vier Autos ineinander knallten.

Massiver Rückstau und lange Wartezeiten

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Autobahn A1 gesperrt werden. Der Verkehr wurde bei der Verzweigung Meggenhus abgeleitet. Aufgrund der Unfälle, der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge kam es zu einem massiven Rückstau. Teilweise standen die Autofahrerinnen und Autofahrer bis zu zwei Stunden im Stau.

Im Einsatz standen nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen rund 30 Angehörige der Feuerwehr Goldach, sowie rund 20 Angehörige des Rettungsdienstes, zwei Notärzte sowie eine Patrouille des Bundesamtes für Zoll- und Grenzsicherheit.

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(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 9. April 2022 13:50
aktualisiert: 9. April 2022 16:00
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