Zürcher Polizei: «Es war eine Beziehungstat»

Raphael Rohner, 23. Februar 2018, 18:38 Uhr
Schüsse in der Zürcher Europaallee: Bei einem Gewaltdelikt sind am Freitagnachmittag in der Nähe des Hauptbahnhofes zwei Personen getötet worden. Als die Polizei beim Tatort eintraf, lebte eine der beiden Personen noch. Sie erlag aber kurz darauf ihren Verletzungen.

Laut mehreren Medienberichten ist es am Freitagnachmittag an der Zürcher Europaallee zu einen Grosseinsatz der Polizei gekommen. Rund 15 Polizeiautos und Krankenwagen seien vorgefahren und die Polizei sei mit Sturmgewehren bewaffnet, schreibt der «Blick».

Die Stadtpolizei bestätigte den Einsatz: Kurz nach 14.30 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass in der Lagerstrasse Schüsse gefallen seien. Die ausgerückten Rettungskräfte trafen vor Ort auf eine tote und eine schwerverletzte Person, die inzwischen auch ihren Verletzungen erlegen ist. Das Gebiet rund um den Tatort wurde Grossräumig abgesperrt. Stadt- und Kantonspolizei Zürich sowie die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte sind vor Ort im Einsatz.

Gemäss ersten Erkenntnissen geht die Stadtpolizei Zürich beim Gewaltdelikt von einem Beziehungsdelikt aus. Dabei schoss ein 38-jähriger Mann mehrmals auf eine 35-jährige Frau und richtete sich danach selbst. Nebst dem Forensischen Institut Zürich ist auch das Institut für Rechtsmedizin am Tatort im Einsatz.

Die genauen Hintergründe und der Tathergang sind Gegenstand der laufenden Abklärungen. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte und die Kantonspolizei Zürich geführt.

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Raphael Rohner
Quelle: rar
veröffentlicht: 23. Februar 2018 15:28
aktualisiert: 23. Februar 2018 18:38