St.Gallen

Zwei Wohnmobile pro Nacht – Olma-Camping lief nicht wie erhofft

25. September 2020, 08:28 Uhr
Das Olma-Camping lief nicht wie erhofft.
© St.Galler Tagblatt/Ralph Ribi
Elf Wochen lang konnte auf dem Olma-Areal gecampt werden, 14 Stellplätze standen dafür zur Verfügung. Genutzt wurden durchschnittlich nur zwei pro Nacht. Trotzdem ist die Veranstalterin zufrieden.

Seit Montag ist Schluss mit dem Campieren mitten in St.Gallen. Der Olma-Campingplatz ist nach fast drei Monaten wieder geschlossen. 148 Übernachtungen wurden verzeichnet – 1036 wären möglich gewesen. Sprich: Pro Nacht standen im Durchschnitt zwei Fahrzeuge auf dem Platz.

Viele Schweizer Gäste

«Wir rechneten mit sechs bis acht Wohnmobilen pro Nacht», sagt Projektleiterin Caroline Derungs gegenüber dem St.Galler Tagblatt. Trotzdem sei man zufrieden. «Das Angebot ist gut angekommen.» Fünf von zehn Camping-Gästen seien aus der Schweiz angereist, ein kleiner Teil aus Frankreich, den Niederlanden und Schweden.

Der Stadtrat arbeite nun einen Bericht aus, inwiefern im Zentrum provisorische Stellplätze eingerichtet werden können und welchen wirtschaftlichen sowie touristischen Mehrwert diese bringen könnten.

Zweite Camping-Ausgaben noch in den Sternen

Ob es eine zweite Saison auf dem Olma-Areal gibt, steht dabei noch offen. Der Entscheid ist davon abhängig, welche Veranstaltungen stattfinden und ob in der Nähe des Platzes Unterhaltsarbeiten durchgeführt werden. Die Olma-Messen werden das Projekt nun mit St.Gallen-Bodensee-Tourismus auswerten und über eine zweite Durchführung entscheiden.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 25. September 2020 07:05
aktualisiert: 25. September 2020 08:28