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Ständeratswahl SG

SVP und FDP schnüren ein Päckli

24. Oktober 2019, 14:24 Uhr
Beni Würth (CVP) und Polit-Urgestein Paul Rechsteiner (SP) bekommen Konkurrenz im Rennen um die zwei Ständeratssitze. Roland Rino Büchel hatte am drittmeisten Stimmen erreicht und tritt zum zweiten Wahlgang an.
Roland Rino Büchel tritt nochmals an.
© FM1Today

Die SVP und die FDP haben am Donnerstagmorgen bekannt gegeben, dass sie sich auf den gemeinsamen Kandidaten Roland Rino Büchel (SVP) geeinigt haben. Marcel Dobler (FDP) nimmt sich somit aus dem Rennen, er kam im ersten Wahlgang auf 15'000 Stimmen weniger als Büchel und landete auf Platz 4.

1. Wahlgang Ständeratswahl SG
© Staatskanzlei St.Gallen

Roland Rino Büchel hatte im ersten Wahlgang am drittmeisten Stimmen erreicht. Nebst der SVP verzichten auch die Grünen auf einen zweiten Wahlgang. Franziska Ryser hat den Sprung in den Nationalrat geschafft. In einer Medienmitteilung heisst es, sie könne auch noch in vier oder acht Jahren für den Ständerat kandidieren.

«Die Spitzen von SVP und FDP sind überzeugt, dass Roland Rino Büchel, der für eine klar bürgerliche Politik steht, eine sehr gute Wahl ist», heisst es. Das Ziel sei eine «ungeteilte Standesstimme für den Kanton St.Gallen.»

Auch die Grünliberale nimmt ihren Kandidaten Pierto Vernazza aus dem Rennen.

Im ersten Wahlgang erreichte kein Kandidat das absolute Mehr. CVP-Kandidat Beni Würth kam auf 70'594 Stimmen, Paul Rechsteiner (SP) auf 64'077. Mit grösserem Abstand auf dem dritten Platz landete Roland Rino Büchel (SVP, 45'941), gefolgt von Marcel Dobler (FDP, 30'755).

Der zweite Wahlgang findet am 17. November statt.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 24. Oktober 2019 09:10
aktualisiert: 24. Oktober 2019 14:24