Anzeige
Erfolgreicher Pilotversuch

Testcenter beim Kybunpark wohl auch während Meisterschaft

19. Juli 2021, 17:35 Uhr
Der Pilotversuch verlief zufriedenstellend: Die Apotheke, die das Testcenter vor dem Kybunpark betrieb, wird wahrscheinlich auch während der Meisterschaft Testmöglichkeiten an Fussballwochenenden bereitstellen. Der FC St.Gallen begrüsst das.
Für einen Besuch im Kybunpark braucht es ein Covid-Zertifikat. Fans können sich vor dem Stadion testen lassen – wohl auch während der Meisterschaft.
© St.Galler Tagblatt/Raphael Rohner

Genauso erfolgreich wie für die Spieler auf dem Rasen verlief der Pilotversuch mit dem Testcenter vor dem Kybunpark. Während der FCSG gegen Athletic Bilbao im Testspiel mit 2:1 die Oberhand behielt, vergewisserten sich über das Wochenende insgesamt ungefähr 750 Personen beim Testcenter vor dem Kybunpark, dass sie nicht coronapositiv sind.

Zehn Prozent haben sich vor Ort testen lassen

Für Apotheker Bruno Rüegg von der Apotheke Xtrapharm, die das Testcenter betrieben hat, eine zufriedenstellende Zahl – auch wenn im Vergleich zu anderen Events verhältnismässig weniger Besucherinnen und Besucher einen Test absolvierten: «Von den insgesamt 6000 Zuschauerinnen und Zuschauern haben sich am Samstag ungefähr zehn Prozent testen lassen.» Bei Events aus anderen Branchen seien es jeweils um die 30 Prozent, zeige die Erfahrung.

Dennoch ist Rüegg «sehr interessiert», das Testcenter auch in den kommenden Wochen zu betreiben, wenn der FC St.Gallen wieder in der Meisterschaft spielt. «Aufgrund der aktuellen Situation gehen wir davon aus, dass es weiterhin ein Bedürfnis der Leute ist, sich testen zu lassen», sagt Rüegg gegenüber FM1Today. Auch seitens FC St.Gallen zeigt man sich «zufrieden mit der Umsetzung» – einer weiteren Zusammenarbeit dürfte deshalb nichts im Wege stehen.

Mehr Zuschauer, mehr Testkapazitäten

Der FC St.Gallen hat seinen Heimauftakt am 1. August, wenn es gegen den FC Luzern geht. Da dann wohl mit mehr als den 6000 Zuschauerinnen und Zuschauern vom Samstag zu rechnen ist, werden die Betreibenden die personelle Besetzung erhöhen. Trotzdem ist es nicht ausgeschlossen, dass es zu Wartezeiten kommen könnte. Rüegg: «Wichtig ist, dass die Leute immer die Krankenkassenkarte sowie die ID dabeihaben.» So könnten die Wartezeiten möglichst kurz gehalten werden.

Die Coronatests sind kostenlos – zumindest für jene, die sich testen lassen. Der Bund übernimmt den finanziellen Aufwand für das Material.

(nic)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 19. Juli 2021 18:18
aktualisiert: 19. Juli 2021 17:35