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Abschrankung durchbohrt Scheibe von Oma

Laurien Gschwend, 19. Dezember 2018, 15:41 Uhr
Schnell losfahren zu können, ist für manchen Verkehrsteilnehmer offenbar wichtiger, als die Ladung genügend zu sichern. In Kreuzlingen durchbrach eine «suboptimal» befestigte Baustellenabschrankung die Windschutzscheibe eines Autos.
So sah das Auto der Grossmutter und ihrer Enkelin nach der «Durchbohrung» aus.
© Kapo TG

«Ladungssicherung? Suboptimal», schreibt die Kantonspolizei Thurgau zu untenstehendem Bild. Am Dienstag lud ein 23-jähriger Bauarbeiter eine Baustellenabschrankung auf seinen Lieferwagen, ohne sie ausreichend zu sichern. Sie machte sich während der Fahrt selbständig und durchbohrte die Windschutzscheibe eines Autos.

Im Schweizerischen Strassenverkehrsgesetz steht in Artikel 30 unter anderem geschrieben: «Die Ladung ist so anzubringen,...

Gepostet von Kantonspolizei Thurgau am Mittwoch, 19. Dezember 2018

Hinter der Scheibe sassen zwei Frauen: Eine Grossmutter (72, Lenkerin) sowie ihre Enkelin (20, Beifahrerin). Sie kamen laut Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, mit einem Schrecken davon.

Die Thurgauer Polizei verweist in ihrem Facebook-Posting auf den Artikel 30 des Strassenverkehrsgesetzes: «Die Ladung ist so anzubringen, dass sie niemanden gefährdet oder belästigt und nicht herunterfallen kann», steht darin geschrieben. Der Lieferwagenfahrer wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Laurien Gschwend
Quelle: lag
veröffentlicht: 19. Dezember 2018 15:40
aktualisiert: 19. Dezember 2018 15:41