Ostschweiz
Thurgau

Bus Ostschweiz übernimmt den Frauenfelder Stadtbusbetrieb

Öffentlicher Verkehr

Bus Ostschweiz übernimmt den Frauenfelder Stadtbusbetrieb

· Online seit 08.05.2023, 15:33 Uhr
Die Stadt Frauenfeld und die Bus Ostschweiz AG haben sich auf eine Zusammenarbeit verständigt. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2023 übernimmt das Unternehmen den Betrieb für die nächsten zehn Jahre.
Anzeige

Der Frauenfelder Stadtbus wird ab dem kommenden Fahrplanwechsel im Dezember von der Bus Ostschweiz AG betrieben. Am Freitag haben die Stadt Frauenfeld und das Transportunternehmen den Betriebsvertrag unterzeichnet, wie die Stadt Frauenfeld am Montag mitteilt.

Die Vertragsunterzeichnung ist der Abschluss eines Ausschreibungsprozesses, zu welchem die Stadt Frauenfeld rechtlich verpflichtet ist. Die beiden vorangehenden Ausschreibungen gewann die Postauto AG, bei der aktuellen Ausschreibung bot die BUS Ostschweiz AG das für die Stadt Frauenfeld vorteilhafteste Angebot an. Sie betreibt damit für die nächsten zehn Jahre den Stadtbus Frauenfeld.

Flotte soll erneuert werden

Mit dem Betreiberwechsel werde auch die Hälfte der Busflotte erneuert, heisst es in der Mitteilung weiter. Fünf neue Diesel-Hybridbusse sollen voraussichtlich ab nächstem Februar unterwegs sein. Geplant sei ebenfalls der Einsatz von zwei neuen Elektrobussen. Aufgrund der Lieferfristen werden diese voraussichtlich ab 2025 in Frauenfeld verkehren.

Personal muss übernommen werden

Auf die Organisation hat der Betreiberwechsel keinen Einfluss. Die Markt- und Ertragsverantwortung liegt weiterhin bei der Stadt Frauenfeld. Hingegen ist die Bus Ostschweiz AG für den Betrieb und dementsprechend für das Fahrpersonal verantwortlich. Sie ist verpflichtet, dem bestehenden Fahrpersonal ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Die Anstellungsbedingungen sind im Betriebsvertrag zwischen der Stadt Frauenfeld und der Bus Ostschweiz AG geregelt.

Die Bus Ostschweiz sorgte in der Vergangenheit vor allem für negative Schlagzeilen. Sie hatte im Zeitraum von 2012 bis 2019 zu Unrecht Abgeltungen bezogenBis 2029 muss das Unternehmen dem Kanton St.Gallen 6,7 Millionen Franken zurückzahlen.

veröffentlicht: 8. Mai 2023 15:33
aktualisiert: 8. Mai 2023 15:33
Quelle: FM1Today

Anzeige
Anzeige