Kunst auf der Strasse

Frauenfeld wird 2023 in einen Farbtopf geworfen

11. August 2022, 17:31 Uhr
Dutzende Kunstwerke zieren in den Sommermonaten im nächsten Jahr die Stadt Frauenfeld. Zum ersten Mal findet in der Thurgauer Hauptstadt ein Streetart-Festival statt. Die Szene, welche unter der Coronapandemie gelitten hat, soll gefördert werden.
Solche Bilder können bald in Frauenfeld bestaunt werden. (Symbolbild)
© Getty

Kunstvolle Wandmalereien, Graffitis oder gestrickte Kunstwerke sollen Frauenfeld zum Hotspot der Kunstszene machen. Die Stadt will die modernen Kunstformen von lokalen und ausländischen Kunstschaffenden mit dem Streetart-Festival fördern. Auch Branchen, wie Event oder Gastronomie, sollen davon profitieren.

Der Verein Pro Streetart Schweiz hatte das Gesuch für den Anlass der Fachjury des Fonds-Covid-19 eingereicht. Dieser wurde aus dem Gewinn von 1,26 Millionen Franken der Stadtrechnung 2019 gegründet und soll die negativen Auswirkungen der Krise für lokale Vereine, Firmen und Institutionen mindern.

Mit 280'000 Franken aus dem Fonds wird nun das Streetart-Festival von der Stadt unterstützt. Auch der Thurgauer Regierung gefällt die Idee, durch Kunst das gesellschaftliche Leben wieder in Schwung zu bringen, und spricht einen zusätzlichen Betrag von 150'000 Franken aus dem Lotteriefonds.

Der Event überzeuge weiter wegen seiner Nachhaltigkeit, Innovation und der Niederschwelligkeit, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die Jury ist zuversichtlich, dass alle Bevölkerungsgruppen für solche Kunstaktionen zu begeistern sind.

(saw)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 11. August 2022 11:55
aktualisiert: 11. August 2022 17:31
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