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Frauenfelder Stadtbusse: Lange Arbeitstage sorgen für Unmut

Bus Ostschweiz

Frauenfelder Stadtbusse: Lange Arbeitstage sorgen für Unmut

· Online seit 18.12.2023, 18:44 Uhr
Seit dem Fahrplanwechsel ist die Rheintaler Bus Ostschweiz AG für den Betrieb der Frauenfelder Stadtbusse verantwortlich. Angeblich sind mit dem neuen Arbeitgeber viele Chauffeusen und Chauffeure unzufrieden.

Quelle: TVO

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Die Bus Ostschweiz AG hat mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember den Busbetrieb in Frauenfeld von Postauto Ostschweiz übernommen. Die Stadt hat den Auftrag für die nächsten zehn Jahre dem Unternehmen aus dem Rheintal gegeben.

Laut «Thurgauer Zeitung» seien mit dem neuen Arbeitgeber viele Chauffeusen und Chauffeure unzufrieden. Sie berichten von langen Arbeitstagen mit mehreren Stunden unbezahlten Pausen dazwischen.

Bus Ostschweiz AG betont gegenüber TVO, dass die Arbeitszeiten gesetzeskonform seien. Die Kritik nehme man aber ernst. Hans Koller, Leiter Markt Bus Ostschweiz, sagt: «Wir sehen erst jetzt effektiv, was man machen könnte, was man verändern könnte. Das nehmen wir auf. Danach werden die Dienste mit Hilfe der Mitarbeitenden angeschaut.»

Bei der Stadt Frauenfeld schaut man auch genau hin, führt aber an, dass man dem neuen Anbieter zum Start Zeit geben soll. «Überall, wo gearbeitet wird, können Fehler entstehen», sagt Sasche Bundi, Amtsleiter Tiefbau und Verkehr Frauenfeld. Weiter: «Wir wissen, dass Bus Ostschweiz bereits nach einer Woche mit einzelnen Mitarbeitenden gesprochen hat. Da sieht man die Bereitschaft des Betreibers, die Sache ernst zu nehmen.»

(red.)

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veröffentlicht: 18. Dezember 2023 18:44
aktualisiert: 18. Dezember 2023 18:44
Quelle: TVO

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