Gewitter im FM1-Land: «Wir haben Schwein»

Laurien Gschwend, 6. Juli 2019, 16:12 Uhr
Das Feuerwerk auf dem Bodensee kann – Stand 16 Uhr – wie geplant stattfinden. (Archivbild)
© St.Galler Tagblatt
Die heftigen Gewitter, die am Samstagnachmittag über die Zentralschweiz gezogen sind, erreichen am frühen Abend das FM1-Land. Sie sind allerdings nur von kurzer Dauer – dem Feuerwerk am Seenachtsfest in Arbon dürfte nichts im Weg stehen.

In Luzern wurde die Knie-Vorstellung wegen eines Wasserschadens abgesagt und am Züri-Fäscht mussten diverse Attraktionen abgebaut werden. Heftige Gewitter haben am Samstagnachmittag von Westen her die Schweiz erreicht. Der Bund hat die Gefahrenstufe 3 (von 4) ausgerufen. «In der Zentralschweiz wurden Böen mit einer Geschwindigkeit von über 100 Kilometern pro Stunde gemessen», sagt FM1-Wetterexperte Roger Perret.

Unberechenbares Wetter

Laut dem Meteorologen geht es in den nächsten zwei Stunden auch im Raum St.Gallen – Bodensee «kräftig zu und her». Es seien ebenfalls starke Böen angesagt. «Ab 18 Uhr wird es wohl wieder trocken und ruhig», sagt Perret. Das Wetter sei am heutigen Samstag und in der Nacht zum Sonntag allerdings sehr unberechenbar. «Es ist davon auszugehen, dass es in der ersten Nachthälfte trocken bleibt. Wann die nächsten Gewitter kommen, ist noch unklar.»

Feuerwerk wird pünktlich gezündet

Die Besucherinnen und Besucher des Seenachtsfestes können sich also auf einen weitgehend trockenen Abend freuen. «Wir haben Schwein», sagt Perret. Laut Peter Weder, Marketingchef bei FM1 – dem Veranstalter des Seenachtsfestes – kann das Feuerwerk wie geplant um 22.30 Uhr losgehen (Stand 16 Uhr). «Aktuell haben wir die Zelte sturmsicher gemacht. Sobald das Unwetter vorbeigezogen ist, freuen wir uns auf viele Leute.»

Laurien Gschwend
Quelle: lag
veröffentlicht: 6. Juli 2019 16:01
aktualisiert: 6. Juli 2019 16:12