Hoffnung für Privatklinik Aadorf

Fabienne Engbers, 14. Dezember 2017, 15:23 Uhr
Die Privatklinik Aadorf könnte noch gerettet werden.
Die Privatklinik Aadorf könnte noch gerettet werden.
© Thurgauer Zeitung/Mario Testa
Die Privatklinik Aadorf hat sich kurz vor dem finanziellen Kollaps nach einem neuen Investor umgesehen. Nun gibt die Klinik bekannt, dass es Hoffnung gibt. Wer der künftige Investor ist, behält die Gruppe vorerst für sich.

Der Verwaltungsrat hofft, die Privatklinik nicht schliessen zu müssen. Das gibt die Di Gallo Gruppe, Eigentümerin der Privatklinik Aadorf, am Donnerstag bekannt. Mit wem ein Vertrag zur Rettung der Klinik abgeschlossen wurde, bleibt geheim.

Keine Kündigungen bis Ende Jahr

Der Verwaltungsrat befinde sich momentan in den Verhandlungen mit einem oder mehreren neuen Vertragspartnern, das verlängerte Konsultationsverfahren habe zu konstruktiven Ergebnissen geführt, schreibt die Di Gallo Gruppe in einer Mitteilung. Dies hat zur Folge, dass im laufenden Jahr keine Kündigungen ausgesprochen werden. Alle 122 Mitarbeitenden können mindestens bis Ende Dezember bleiben.

Schliessung möglicherweise abgewendet

Käme es zu einem Vertragsabschluss, könnte die Schliessung der Klinik abgewendet werden. Am 1. November gab die Klinik bekannt, dass finanzielle Probleme die Schliessung der Klinik nötig machen. Am 20. November wurde das Konsultationsverfahren verlängert. «Es haben sich zwei konkrete Möglichkeiten ergeben, die das Weiterexistieren der Privatklinik Aadorf ermöglichen würden», sagte Jörg Denzler, Mediensprecher der Di Gallo Gruppe, damals. Offenbar haben sich diese Möglichkeiten erhärtet.

Fabienne Engbers
Quelle: enf
veröffentlicht: 14. Dezember 2017 15:00
aktualisiert: 14. Dezember 2017 15:23