Ostschweiz
Thurgau

Komposch und Knill treten 2024 nicht wieder an

Thurgauer Regierungsrätinnen

Komposch und Knill treten 2024 nicht wieder an

16.08.2023, 10:16 Uhr
· Online seit 16.08.2023, 10:12 Uhr
Die beiden Thurgauer Regierungsrätinnen Monika Knill (SVP) und Cornelia Komposch (SP) haben am Mittwoch ihren Rücktritt bekanntgegeben. Beide treten im April 2024 nicht zu den Gesamterneuerungswahlen an.
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Die zwei Frauen der fünfköpfigen Thurgauer Regierung haben an der Sitzung des Grossen Rates gleichzeitig ihren Rücktritt bekanntgegeben.

Cornelia Komposch begründet ihren Entscheid nicht mehr anzutreten mit gesundheitlichen Gründen. Vor zwei Jahren haben die Ärzte bei mir ein Hirnaneurysma festgestellt. Aufgrund dieser Diagnose mit ungewissem Verlauf werde ich nicht zu den Wiederwahlen antreten. Ich bedaure es, bereits jetzt aus dem Regierungsrat auszuscheiden, aber der Entscheid ist stimmig», sagt sie.

Monika Knill hingegen möchte sich neuen Herausforderungen widmen. «Ich höre auf, wenn mir das Amt noch Freude bereitet. Den Zeitpunkt erachte ich als richtig, um nochmals etwas Neues in Angriff zu nehmen.»

Die 51-jährige Monika Knill scheidet 2024 nach 16 Jahren in der Thurgauer Regierung aus dem Amt. Cornelia Komposch (SP) war 2015 als Regierungsrätin gewählt worden.

Die weiteren Mitglieder des Regierungsrates, Walter Schönholzer (FDP), Urs Martin (SVP) und Dominik Diezi (Die Mitte), haben sich entschieden, sich an den Gesamterneuerungswahlen vom 7. April 2024 für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stellen.

(red./sda)

veröffentlicht: 16. August 2023 10:12
aktualisiert: 16. August 2023 10:16
Quelle: sda

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