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St.Gallen

Polizei musste in einer Nacht sieben Führerscheine entziehen

3. Oktober 2020, 12:58 Uhr
Die Kantonspolizei St.Gallen hat zwischen Freitagabend und Samstagmorgen elf fahrunfähige Autofahrer angehalten. Sieben Personen mussten ihren Führerschein abgeben, vier Personen wurde die Weiterfahrt verhindert.
Mehreren Personen musste in der Nacht auf Samstag der Führerschein entzogen werden. (Symbolbild)
© Kapo SG

Die Polizei hatte in der Nacht auf Samstag jede Menge zu tun. Rund elf Personen konnte die Kantonspolizei St.Gallen stoppen, welche in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren. Sechs Männer und eine Frau mussten den Führerausweis abgeben, vier Männern wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Autofahrer waren im Alter zwischen 21 und 65 Jahre. Rund acht Personen waren alkoholisiert unterwegs.

«Elf Personen sind relativ viel für knapp zwölf Stunden, in denen wir kontrolliert haben», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Bei den angehaltenen Autofahrern handle es sich aber lediglich um einen Bruchteil, es seien bestimmt noch mehr fahrunfähige Personen unterwegs gewesen.

Betrunkene Frau stürzt mit Auto Wiesenbord hinab

Eine weitere betrunkene Frau verursachte am Samstagmorgen um 5.40 Uhr in Mels einen Selbstunfall, wie die Kantonspolizei mitteilt. Die 37-Jährige kam von der Strasse ab und kollidierte mit einem Zaun. Anschliessend rutschte das Fahrzeug ein steiles Wiesenbord hinab und überschlug sich mehrfach. Schliesslich prallte das Auto ca. 50 Meter unterhalb der Strasse in zwei Baumstämme. Die Frau musste mit Verletzungen ins Spital gebracht werden. Auch ihr wurde der Führerausweis entzogen.

30-Jähriger mit 1.2 Promille unterwegs

Auch im Kanton Thurgau konnte die Polizei zwei Autofahrer aus dem Verkehr ziehen, die alkoholisiert unterwegs waren. Es handelte sich um einen 30-jährigen sowie einen 42-jährigen Schweizer. Der 30-Jährige war mit rund 1.2 Promille unterwegs, der 42-Jährige mit einer Promille. Beiden Fahrern wurde der Führerschein entzogen.

Drogen, Medikamente, Müdigkeit

«Personen in fahrunfähigem Zustand stellen nicht nur eine Gefahr für sich dar, sondern vor allem auch für nüchterne Fahrer», so Hanspeter Krüsi. Wieso gerade in der Nacht auf Samstag so viele Personen fahrunfähig unterwegs waren, kann sich der Mediensprecher auch nicht erklären. Vielleicht läge es am Monatsende.

In Mitteilungen der Polizei werden oftmals die Ausdrücke «unter Alkoholeinfluss» oder «fahrunfähig» gebraucht. Fahrunfähig könne, gemäss der Polizei, für Alkohol, Drogen, Medikamente oder Müdigkeit stehen. Polizisten seien darauf geschult anhand von verschiedenen Kriterien, ohne einen Schnelltest jene Zustände zu erkennen.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 3. Oktober 2020 11:21
aktualisiert: 3. Oktober 2020 12:58