Anzeige
Thurgau

Thurgau prüft Umstellung auf Routinetests in Schulen

16. September 2021, 14:22 Uhr
Der Thurgauer Regierungsrat will prüfen lassen, wie nach den Herbstferien repetitives Testen in den Schulen umgesetzt werden könnte und wie hoch der Aufwand wäre. Bisher setzte der Kanton wie der Nachbar St.Gallen auf Ausbruchstestungen.
In verschiedenen Kantonen finden seit den Sommerferien regelmässige Tests an Schulen statt. Im Thurgau gab es bisher nur Ausbruchstests. Dies könnte sich ändern. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY

Eine Arbeitsgruppe solle abklären, wie regelmässige Tests in den 87 Schulgemeinden, 7 Berufsfachschulen und 4 Mittelschulen nach den Herbstferien umgesetzt werden könnten, lautet der Auftrag des Regierungsrats.

Seit Beginn des Schuljahrs hätten sich die Fallzahlen erhöht, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Bei positiven Tests müssten die Schülerinnen und Schüler für zehn Tage in Quarantäne. Mit rund 70 Ausbruchstestungen seit den Sommerferien seien die Ressourcen an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt.

Um den Präsenzunterricht weiter durchführen zu können, prüft der Regierungsrat im Hinblick auf die kältere Jahreszeit «eine Umstellung der Teststrategie an den Schulen». Statt wie bisher Ausbruchstestungen könnten neu flächendeckend präventiv-repetitive Tests durchgeführt werden. Der Entscheid wird gefällt, sobald die Erkenntnisse der Arbeitsgruppe vorliegen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 16. September 2021 14:22
aktualisiert: 16. September 2021 14:22