Bakterienverseucht

Thurgauer Räucherfisch soll Person getötet haben

17. Januar 2023, 10:36 Uhr
Listerien in Fisch des Kundelfingerhofs im thurgauischen Schlatt sollen zum Tod einer Person geführt haben. Vergangenen Sommer wurden mehrere Fälle von verseuchtem Fisch bekannt. Nun hat das Bundesamt für Gesundheit die Vorfälle untersucht.
Hat Thurgauer Fisch eine Person getötet? (Archiv)
© Karl-Heinz Hug
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«Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass ein Zusammenhang zwischen den Erkrankungen des Ausbruchs und dem Konsum der Forellen besteht», schreibt die Medienstelle des Bundesamts für Gesundheit auf Anfrage der «Thurgauer Zeitung». Eine Person soll im Sommer 2022 gestorben sein, nachdem sie Räucherfisch vom Kundelfingerhof in Schlatt gegessen hatte. Vergangenen Sommer wurden in dem auf dem Hof produzierten Fisch Listerien gefunden, Bakterien, die Fieber, Erbrechen oder Durchfall verursachen können und für Risikopatienten gefährlich sind.

Insgesamt seien 20 Personen nach dem Konsum des Fisches erkrankt, heisst es nun beim BAG.

Nach dem Rückruf und dem Produktionsstopp hat der Hof alles desinfiziert und dekontaminiert sowie die Schwachstellen in der Haustechnik behoben, welche für das Auftreten der Bakterien verantwortlich war, wie die «Thurgauer Zeitung» schreibt.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 17. Januar 2023 07:06
aktualisiert: 17. Januar 2023 10:36