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Schutzkonzept

Thurgauer Schulen: Keine Maske und nur freiwilliges Testen

11. August 2021, 09:05 Uhr
Auch im Kanton Thurgau beginnt am Montag die Schule. Das neue Schuljahr beginnt so, wie es vor den Sommerferien geendet hat: freiwilliges Maskentragen und Testen und kein Händeschütteln. Sollten die Covid-19-Fälle ansteigen, können wieder strengere Massnahmen angeordnet werden.
Abstände müssen auch im Schuljahr 2021/22 eingehalten werden.
© Keystone

Nachdem die beiden Ostschweizer Kantone Graubünden und St.Gallen bereits am Montag ihre Schutzkonzepte für das kommende Schuljahr bekannt gaben (FM1Today berichtete), ist jetzt auch klar, wie es im Kanton Thurgau abläuft.

Keine Maskenpflicht

Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen und das Schulpersonal dürfen freiwillig eine Maske tragen, es gilt keine generelle Tragepflicht. Einzig an die Verhaltens- und Hygieneregeln haben sich alle zu halten: Zum Beispiel ist das Händeschütteln untersagt. Ausserdem muss zwischen den Personen ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Zur Reduktion der Ansteckungsgefahr können Schutzwände oder Stundenplananpassungen vorgenommen werden.

Testen ist grundsätzlich freiwillig

Das Testen ist freiwillig, Kinder und Jugendliche brauchen die Einwilligung der Eltern. Bei einem Corona-Ausbruch in Schulen können der kantonsärztliche Dienst und das Contact-Tracing Testungen anordnen. Denjenigen Personen, die nicht an einem angeordneten Ausbruchstest teilnehmen, können von Schulleitungen für den Unterricht besondere Massnahmen, wie Separierung oder Maskenpflicht, auferlegt werden. Bei einer behördlich angeordneten Ausbruchstestung übernimmt der Kanton die anfallenden Rückführ- und Personalkosten des beauftragten Dienstleisters.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 10. August 2021 16:02
aktualisiert: 11. August 2021 09:05