Coronavirus - Schweiz

Thurgauer Testkonzept für Betriebe noch nicht bewilligt

15. April 2021, 11:12 Uhr
Im Kanton Thurgau sollen ab dem 26. April serielle Tests in Betrieben starten. (Symbolbild)
© KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Thurgauer Regierung hat das Konzept für das serielle Testen in Betrieben gutgeheissen. Die Genehmigung des Bundes steht aber noch aus. Der Start soll am 26. April erfolgen.

Nachdem der Bund die Möglichkeit für Tests auf Betriebe ausgeweitet hat, müssen die Kantone Konzepte für die Umsetzung einreichen. «Dieses Konzept ist am 19. März beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Prüfung eingereicht worden - eine Antwort steht noch aus», heisst es in der Mitteilung des Kantons Thurgau vom Donnerstag.

Geplant ist, ab dem 26. April 2021 mit einer Laborkapazität von 5000 Proben pro Woche zu starten. In einer ersten Umfrage haben rund 200 Thurgauer Betriebe ihr Interesse mitgeteilt. Sie kommen aus der Landwirtschaft, der Industrie oder der Dienstleistungsbranche. Dabei sind aber auch medizinische Praxen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Diese Betriebe müssen während mindestens drei Wochen möglichst 80 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter testen lassen.

Der Bund übernimmt die Kosten für Analyse und Material, der Kanton den Aufwand des Labors sowie die Rückführ- und Personalkosten. Bei den Betrieben bleiben die Kosten für das Personal und für die Rückführlogistik. In der ersten Phase rechnet der Kanton mit Aufwendungen von 200'000 Franken. 

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. April 2021 11:12
aktualisiert: 15. April 2021 11:12