Tiere aus Hefenhofen von den Alpen zurück

Sandro Zulian, 22. September 2017, 12:17 Uhr
Bis der Kanton Thurgau das weitere Vorgehen entscheidet, bleiben die Tiere im Kanton Graubünden.
© Kanton Graubünden
Rund 45 Pferde und 22 Rinder vom Hof von U. K. in Hefenhofen wurden auf Alpbetrieben in den Kantonen Graubünden und St.Gallen gesömmert. Sie sollen Ende Monat nach Bern gebracht und verkauft werden.

«Noch befinden sich rund 45 Pferde aus dem Bestand des Pferdehändlers U. K. vorab in den Kantonen Graubünden und St.Gallen. Auch diese Pferde sind beschlagnahmt», schreibt der Kanton Thurgau in einer Mitteilung. Am nächsten Mittwoch, 27. September, sollen sie nach Schönbühl (BE) in Kompetenzzentrum Veterinärdienst der Armee gebracht werden. Anschliessend sollen sie verkauft werden. Ein Verkaufsdatum steht noch nicht fest.

In der Zwischenzeit sind die Tiere in anderen Höfen untergebracht. Aufgrund des schlechten Wetters mussten die Alpbetriebe ihre Sömmerungen in den letzten Tagen beenden. Am Mittwoch wurden sie in ihr zwischenzeitliches Zuhaus gebracht. Die Pferde wurden unter anderem in einem Betrieb im Engadin und in einem Pferdebetrieb im Bündner Rheintal untergebracht. «Die Tiere sind in einem einwandfreien Zustand», sagt der Bündner Kantonsveterinär, Rolf Hanimann. «Sie haben einen guten Sommer hinter sich und konnten eine Höhenkur geniessen.»

Die 22 Rinder aus dem Bestand von U. K., die ebenfalls der Beschlagnahmung unterliegen, sind teilweise bereits verkauft worden und sind direkt den neuen Besitzern gebracht worden.

Das sind die Tiere des Skandalhofs in Hefenhofen. (Bild: Kanton Graubünden)

Das sind die Alp-Tiere von U. K. Den Bildern nach zu urteilen, scheint es ihnen gut zu gehen. (Bild: Kanton Graubünden)

Sandro Zulian
Quelle: red./pd
veröffentlicht: 22. September 2017 11:09
aktualisiert: 22. September 2017 12:17