Ursache bei den Fahrzeugen oder Gleisen

Fabienne Engbers, 21. Januar 2019, 13:44 Uhr
Die Appenzeller Bahn kann in der Stadt St.Gallen bis Dienstag nicht fahren. Grund ist eine Störung an den Fahrzeugen oder an der Gleisinfrastruktur. Es verkehren Ersatzbusse, Reisende müssen mit Verspätungen rechnen.

Mit Hochdruck arbeiten Spezialisten daran, die Ursache für die Stromausfälle der Appenzeller Bahn in der Stadt St.Gallen zu eruieren. Seit Samstag steht das «Trogener Bähnli» still, es kam zu mehreren Ausfällen, weil die Bahn plötzlich stehen blieb.

Problem bei Fahrzeugen oder Gleisinfrastruktur

«Wir wissen mittlerweile, dass es nicht an den Fahrleitungen liegt, auch die Energieversorgung ist nicht verantwortlich», sagt Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahn im Interview mit FM1Today. «Das Problem ist im Bereich der Fahrzeugseite oder bei den Gleisinfrastrukturen.» In den nächsten Tagen werden nun vertiefte Untersuchungen stattfinden, um das Problem zu eruieren und mit geeigneten Massnahmen zu beheben. Dies bedeutet, dass voraussichtlich bis Dienstagabend keine Züge der Appenzeller Bahn durch die Stadt St.Gallen fahren, Ersatzbusse sind bis Notkersegg organisiert, von dort fährt die Appenzeller Bahn.

In Zusammenarbeit mit dem Thurgauer Zughersteller Stadler Rail wird die Ursache der Stromausfälle eruiert. Viele wichtige Fachleute würden intensiv am Problem arbeiten, die Zusammenarbeit mit Stadler Rail laufe gut, sagt Thomas Baumgartner.

Mehr Reisezeit einrechnen

Am Montag und am Dienstag werden weiterhin Bahnersatzbusse zwischen dem Bahnhof St.Gallen und Notkersegg verkehren. «Wir hoffen, dass wir am Mittwoch wieder mit den Zügen fahren können», sagt Baumgartner. Aufgrund des Strassenverkehrs kommt es durch die Reise mit dem Bus vermutlich zu Verspätungen. «Reisende müssen mehr Zeit einrechnen, durch das Umsteigen geht Zeit verloren.»

Ein Ärgernis, auch für Kundinnen und Kunden

Der mehrtägige Ausfall der Appenzeller Bahn in der Stadt St.Gallen ist ein Ärgernis für Baumgartner. «Viel ärgerlicher und schwieriger ist es aber für unsere Kundinnen und Kunden und auch für die Mitarbeitenden.»

Der TVO-Beitrag zum Thema:

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Fabienne Engbers
Quelle: enf
veröffentlicht: 20. Januar 2019 16:22
aktualisiert: 21. Januar 2019 13:44