Bregenz

Vermisster Surfer treibt auf dem Bodensee

30. Mai 2020, 16:16 Uhr
Der verunglückte Surfer konnte sich selbst ans Ufer retten. (Archiv)
© DPA/Felix Kästle
Mit einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera, vier Booten und einer Hundestaffel suchte die Vorarlberger Polizei am Freitagabend nach einem Surfer, der offenbar auf dem Bodensee trieb und nicht ans Ufer kam.

Eine Spaziergängerin sah den Surfer um 21.30 Uhr bei einem Lindauer Campingplatz. Offensichtlich hatte dieser Probleme, das Ufer zu erreichen. Wegen des starken Windes trieb er immer wieder ab.

Hundert Einsatzkräfte, neun Boote und ein Hubschrauber im Einsatz

Die Frau alarmierte den Notruf, beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Surfer aber bereits wieder aus ihrem Sichtfeld verschwunden. Weil der Surfer Richtung Bregenz trieb, boten die deutschen Polizisten auch die österreichischen Kollegen auf. Der gesamte Bereich zwischen Lindau, Bregenz und Lochau wurde nach dem Surfer abgesucht.

Im Einsatz waren neun Boote aus Österreich und Bayern und ein Suchtrupp von mehreren hundert Leuten am Ufer, auch ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera suchte nach dem Mann.

Völlig unterkühlt und erschöpft gefunden

Morgens, kurz vor halb 2 Uhr, konnte der vermisste Surfer an Land gefunden werden, er war unterkühlt und erschöpft. Weil sein Sportgerät kaputt war, rettete er sich ohne dieses an Land, war aber nicht mehr in der Lage, auf sich aufmerksam zu machen. Der Mann wurde ins Spital gebracht.

Quelle: LPDV
veröffentlicht: 30. Mai 2020 16:17
aktualisiert: 30. Mai 2020 16:16