Einkommen

Viele verdienen mehr – nur nicht die Wiler und Schaffhauser

9. Dezember 2019, 15:38 Uhr
Die Innerschweizer verdienen schweizweit am meisten. (Symbolbild)
© Keystone
In der Schwyzer Gemeinde Freienbach hat sich das Einkommen der Einwohnerinnen und Einwohner in 20 Jahren mehr als verdoppelt. Ganz anders sieht es in den Ostschweizer Gemeinden Wil und Schaffhausen aus: Hier sank das Einkommen sogar.

Von 63'000 auf 158'000 Franken – oder um 149 Prozent – ist das durchschnittliche Jahreseinkommen in Freienbach zwischen 1996 und 2016 angestiegen. Das zeigt eine Auswertung des Tages-Anzeiger. Während es den Leuten im Schwyzer Steuerparadies also zumindest finanziell immer besser geht, hat das durchschnittliche Einkommen in Wil und Schaffhausen jeweils um ein Prozent abgenommen. Eine Ausnahme im nationalen Vergleich. Die Wilerin beziehungsweise der Wiler verdient jährlich im Durchschnitt 56'444 Franken, in Schaffhausen sind es 54'650 Franken.

Innerrhoder verdienen im FM1-Land am meisten

Von den Kantonen des FM1-Landes hat einkommenstechnisch Appenzell Innerrhoden die Nase vorn. Hier liegt das durchschnittliche Einkommen bei 58'838 Franken pro Jahr. Darauf folgen der Thurgau (57'101 Franken), Appenzell Ausserrhoden (55'736 Franken), St.Gallen (53'859 Franken) und Graubünden (51'195 Franken). In Innerrhoden hat das Durchschnittseinkommen gegenüber 1996 um 32 Prozent zugenommen, im Thurgau um 25 Prozent, in Graubünden um 22 Prozent, in Appenzell Ausserrhoden um 18 Prozent und in St.Gallen um 13 Prozent.

Schwyzer haben ordentlich zugelegt

Schweizweit am markantesten angestiegen sind die Einkommen zwischen 1996 und 2006 in der Innerschweiz. Alleine in Schwyz beträgt die Zunahme 79 Prozent (2016 lag das durchschnittliche Einkommen bei 87'655 Franken). 

Beim Tages-Anzeiger kannst du nachschauen, wie hoch das Durchschnittseinkommen 2016 in deiner Gemeinde war. 

(lag)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 9. Dezember 2019 19:37
aktualisiert: 9. Dezember 2019 15:38