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Regeln missachtet

Viertel der Coronabussen in Konstanz geht an Leute aus der Schweiz

8. Mai 2021, 07:29 Uhr
Manche gehen ennet der Grenze einkaufen, auch wenn dies verboten wäre. (Archiv)
© Keystone
Das Konstanzer Ordnungsamt hat seit Anfang des Jahres 404 Bussgeldverfahren eröffnet. In rund einem Viertel der Fälle waren Personen mit Wohnsitz in der Schweiz betroffen.

Konkret wurden 96 Personen aus der Schweiz gebüsst, wie Mandy Krüger, Mediensprecherin der Stadt Konstanz, gegenüber dem «St.Galler Tagblatt», sagt. «Unter den Gebüssten sind auch deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz.»

Die Gebüssten verstiessen vor allem gegen die nächtliche Ausgangssperre sowie das Versammlungs- und Kontaktverbot. Nach wie vor darf das Haus in Baden-Württemberg zwischen 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens nur mit einem triftigen Grund verlassen werden. Einzelhandel und Gastrolokale sind geschlossen. Hier gibt es die Massnahmen auf einen Blick.

Wer etwa eine illegale Party feiert, wird mit 75 bis 150 Euro – zuzüglich Verfahrenskosten – gebüsst. Ein Verstoss gegen die Einreiseverordnung kostet 200 Euro. Deutschland stuft die Schweiz als Risikoland ein, demnach sind mitunter Einkaufstourismus und Ausflüge verboten.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 8. Mai 2021 07:19
aktualisiert: 8. Mai 2021 07:29