Weitere Beachhalle im FM1-Land geplant

Fabienne Engbers, 15. November 2018, 09:37 Uhr
365 Tage Beachvolleyball: Dafür suchen St.Galler eine Halle.
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Nach Frauenfeld jetzt auch St.Gallen: Eine Beachhalle soll jung und alt die Möglichkeit geben, auch im Winter im Sand herumzuspringen. Während in Frauenfeld extra eine Halle gebaut werden soll, will ein St.Galler Verein auf bestehende Infrastruktur zurückgreifen.

365 Tage im Jahr Beachvolleyball – dies soll dank eines Sandplatzes in einer Halle bald auch im Raum St.Gallen möglich sein. Bereits in rund einem Jahr, im Herbst 2019, soll eine Halle für Beachfans bereit stehen, im Idealfall mit zwei Feldern.

Halle wird noch gesucht

Der Verein «Beachfun» hat sich dieses ehrgeizige Ziel gesteckt. «Wir haben gemerkt, dass hunderte Beachbegeisterte in der Region darauf warten, 365 Tage im Jahr im Sand zu stehen und das hat uns zu diesem Projekt motiviert», sagt Josua Walt, Präsident des Vereins «Beachfun». Das grösste Problem besteht momentan im Finden einer geeigneten Halle. Daher ruft der Verein zur Mithilfe auf, für Vorschläge aller Art seien sie grundsätzlich offen. «Wir suchen eine leerstehende, alte Lagerhalle, eine nicht mehr gebrauchte Reithalle oder eine nicht komplett genutzte Produktionshalle», sagt Walt. Die Initianten sind davon überzeugt, dass es diese Halle bereits gibt.

Crowdfunding für den Umbau

Ist eine Halle im Raum St.Gallen, Gossau oder Wittenbach gefunden, geht es darum, diese für die Hallenbeachsaison herzurichten. Dafür wird ein Crowdfunding Anfang des kommenden Jahres gestartet. Es braucht eine Trennwand und natürlich ganz viel Sand. «Für den Umbau benötigen wir rund 45'000 bis 55'000 Schweizer Franken», sagt Walt.

Ausserdem werden Kosten für die Hallenmiete anfallen. «Wir streben einen mehrjährigen Mietvertrag an. Finanziert werden wir auch durch private Sponsoren, die wir für unser Projekt gewinnen können.»

Frauenfeld ist noch auf Investorensuche

Auch in Frauenfeld ist eine Beachhalle geplant. Gemäss Josua Walt wird die St.Galler Halle allerdings keine Konkurrenz zu jener in Frauenfeld darstellen. «Frauenfeld ist ein Leistungszentrum. In St.Gallen ist eine komplett andere Kategorie von Sportler angesprochen, jede und jeder soll spielen dürfen.» Dass es dadurch eine Konkurrenz gibt, glaubt er nicht.

Seit rund eineinhalb Jahren ist die Frauenfelder Halle in Planung, die Baubewilligung liegt bereits vor. Im August wollte das Projektteam mit dem Bau der Halle beginnen, dieser verzögert sich allerdings. «Der Spatenstich ist für Februar oder März geplant», sagt Peter Schaltegger vom Beachhouse-Team. Man werde die Baueingabe gemeinsam mit der Turnfabrik, die ebenfalls einen Ausbau plant, Ende Jahr machen. Ausserdem ist das Beachhouse weiterhin auf Investorensuche. «Rund drei Viertel der Kosten für die neue Halle sind finanziert», sagt Schaltegger.

So könnte das Frauenfelder «Beachhouse» aussehen. (Bild: pd)

Fabienne Engbers
veröffentlicht: 15. November 2018 09:11
aktualisiert: 15. November 2018 09:37