Arbeitsmarkt

Weniger Arbeitslose in der Ostschweiz – Zunahme in Graubünden

6. Mai 2022, 10:02 Uhr
In den Ostschweizer Kantonen ist die Arbeitslosigkeit im April mehrheitlich zurückgegangen. Dies entspricht dem schweizweiten Trend. Einzig in Graubünden gab es aus saisonalen Gründen mehr Arbeitslose und Stellensuchende.
Die Arbeitslosenzahlen waren in der Ostschweiz im April mehrheitlich rückläufig. Die Ausnahme bildet Graubünden. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY

In Graubünden waren Ende Monat 1415 Personen als arbeitslos gemeldet, 321 mehr als im März, wie die neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) vom Freitag zeigen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent. Graubünden verzeichnete auch mehr Stellensuchende.

In St.Gallen waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 4883 (-293) Menschen ohne Job gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug noch 1,7 (-0,1) Prozent. Die gleiche Entwicklung gab es im Thurgau: 3077 (-251) Arbeitslose waren registriert, bei einer Quote von 2,0 (-0,1) Prozent.

Appenzell Ausserrhoden meldete ebenfalls einen Rückgang um 38 Personen auf 394 Arbeitslose. Die Quote reduzierte sich dadurch um 0,1 auf 1,3 Prozent. In Innerrhoden (40 Arbeitslose oder 0,4 Prozent) und in Glarus (301 Arbeitslose oder 1,3 Prozent) gab es kaum Veränderungen.

Vergleicht man die neusten Zahlen mit denjenigen vom April 2021, so zeigt sich überall ein starker Rückgang der Arbeitslosigkeit. Der Grund ist das Abklingen der Corona-Pandemie. In allen Ostschweizer Kantonen ist die Arbeitslosigkeit niedriger als im landesweiten Mittel. Innerrhoden weist mit 0,4 Prozent die tiefste Quote aus.

Quelle: sda
veröffentlicht: 6. Mai 2022 10:02
aktualisiert: 6. Mai 2022 10:02
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