Ostschweiz

Wetter Ostschweiz: Der Regen dominiert in St.Gallen auch vom 3. bis 7. Juli 2024

Wetterprognose FM1-Land

Nass, nässer, Sauwetter – gibt es denn noch einen Sommer?

· Online seit 03.07.2024, 04:45 Uhr
Wer die Wetter-App aktuell öffnet, will sie gleich wieder schliessen: Regen und kaum Sonne sind angezeigt. Das unbeständige Wetter scheint auch im Juli dem Sommer einen Strich durch die Rechnung zu machen.
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Wer heute in den Himmel schaut, sucht wieder einmal vergebens nach der Sonne. Denn die Wolken durchziehen komplett das FM1-Land. «Am Nachmittag braucht es dann ab und zu auch einen Regenschirm. Die heutigen Höchsttemperaturen erinnern auch nicht wirklich an einen warmen Sommer», denn laut Michael Eichmann, Metrologe bei Meteonews sind nicht mehr als kühle 17 Grad zu erwarten.

Sommerfeeling lässt zu wünschen übrig

Die Wolken, die bleiben uns auch in der restlichen Woche erhalten. «Am Donnerstag sieht es aber schon etwas freundlicher aus. Denn zu erwarten ist ein Sonnen-Wolken-Mix», sagt Eichmann. So bleibt es mehrheitlich trocken, jedoch sind kleine Regenschauer nicht ganz ausgeschlossen. «Dafür wird es etwas wärmer, denn es sieht so aus, als ob wir dann im Rheintal die zwanziger Marke wieder knacken.»

Aber die Hoffnung auf den Sommer stirbt zuletzt. Es kommt doch noch besser, denn am Freitag scheint für einen kurzen Moment der Sommer zurückzukehren. Neben den zierlichen Wolken gibt es laut dem Meteorologen einen sonnigen und freundlichen Tag. «Es ist zwar nicht hochsommerlich, aber wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer. Wer Sonne tanken will, soll das am Freitag tun.» Denn das Wetter am Wochenende scheint nicht rosig zu sein. 

Viel Regen auch am Wochenende

Wer sich auf das Fussballspiel der Schweizer-Nati freut oder das erste Seenachtsfest besucht, muss sich am Samstag auch auf Schauer und Gewitter gefasst machen. Zwar liegen die Temperaturen bei sommerlichen 24 Grad, sind jedoch ab dem Samstagnachmittag von Platzregen begleitet. So bleibt es auch am Sonntag den ganzen Tag regnerisch und die Temperaturen fallen auf 20 Grad.

Gibt es Hoffnung auf Besserung?

«Seit anfangs Jahr hat es rund zwanzig Tage mehr geregnet als üblich. Das Höhen-Tief bewirkt, dass das Wetterkonstrukt instabil ist und so kommt es zum unbeständigen Wetter.» Die Folge sind Schauer, Platzregen und Gewitter. Auch die Sonne tut sich in diesem Jahr deutlich schwerer. So besteht selbst bei den im Vergleich sonnigsten Stationen ein Defizit. Über das ganze Land gesehen fehlt rund ein Viertel der Sonnenstunden.

«Wir geben die Hoffnung nicht auf. Wenn wir die Trends beobachten, sieht es für Mitte nächste Woche temperaturtechnisch schon wieder etwas besser aus.» Aber auch hier betont Eichmann, dass das Wetter nach wie vor unbeständig ist und sich bis dahin wieder einiges verändern könnte.

veröffentlicht: 3. Juli 2024 04:45
aktualisiert: 3. Juli 2024 04:45
Quelle: FM1Today

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