Wil: Stau trotz neuer Kreisel

Angela Mueller, 18. Februar 2019, 12:03 Uhr
Der Verkehr im Wiler Kreisel läuft allzu oft nicht flüssig.
Der Verkehr im Wiler Kreisel läuft allzu oft nicht flüssig.
© Hans Suter/Tagblatt
Der Rückstau auf die Autobahn A1 bei Wil ist dank zwei neuer Kreisel seltener geworden, doch jetzt steht der Verkehr aus dem Toggenburg an.

Autofahrer in Wil, die vom Toggenburg über die Kreisel Wildfeld und Freudenau auf die Autobahn in Richtung St.Gallen fahren wollen, stehen oft im Stau. Manch einer fragt sich, weshalb es keinen direkten Bypass gibt. Andere reden von Fehlplanung.

Dabei geht vergessen, dass noch bis vor zwei Jahren der Stau in Wil weit grösser war, mehrere hundert Meter lang staute es zurück bis auf die Autobahn. Diese Situation war für das Astra, das Bundesamt für Strassen, haltlos und es verlangte eine Kapazitätserweiterung vom Kanton St.Gallen. Dieser baute den Kreisel Wildfeld und Freudenau mit einer Lichtsignal-Dosierungsanlage.

Nun hat sich das Problem verschoben und es staut öfters auf den Kantonsstrassen. Zwei Lastwagen und einige Autos reichen aus, um den Kreisel Freudenau zu blockieren, schreibt das «Tagblatt».

Beim Bau der beiden Kreisel hatte der Kanton in erster Linie den ÖV und die Autobahn im Visier. Doch beim Kanton ist man sich des Rückstau-Problems bewusst. «Wir haben bereits Optimierungen vorgenommen bei der Verkehrssteuerung und durch Änderungen der Markierungen und Signalisationen», sagt Manfred Huber, Leiter Strassen- und Kunstbauten des Kantons St.Gallen, zum Tagblatt. Doch seien die Platzverhältnisse eng und das Verkehrsaufkommen hoch.

Angela Mueller
Quelle: red.
veröffentlicht: 18. Februar 2019 12:03
aktualisiert: 18. Februar 2019 12:03