Wintereinbruch sorgt für Dauerstress bei der Ostschweizer Autohilfe

Stephanie Martina, 8. Januar 2017, 20:00 Uhr
Pannenhelfer Silvan Hollinger bei der Arbeit
Pannenhelfer Silvan Hollinger bei der Arbeit
© Screenshot TVO
Der Schnee hat die Ostschweiz fest im Griff und sorgt bei der Autohilfe Ostschweiz für arbeitsreiche Tage. Denn immer wieder kommt es zu Unfällen auf den vereisten Strassen oder die Autos wollen wegen der Kälte erst gar nicht anspringen. TVO hat Pannenhelfer Silvan Hollinger einen Tag lang begleitet.

Seit dem Jahreswechsel musste die Autohilfe Ostschweiz bereits über 400 Mal ausrücken. Alleine am Samstagnachmittag hat das Telefon innert drei Stunden 30 Mal geklingelt. Oftmals seien bei dieser Kälte leere Autobatterien der Hauptgrund, dass die Autos nicht anspringen, erklärt Pannenhelfer Silvan Hollinger.

Doch der 21-Jährige erlebt auf seinen täglichen Fahrten von Einsatz zu Einsatz auch Unglaubliches: Gestern wurde Silvan Hollinger von einem Fahrzeughalter gerufen, der meldete, dass sein Auto alle 200 Meter stehen bleibe. «Vor Ort haben wir gesehen, dass sein Auto einfach einen leeren Tank hat», sagt Silvan Hollinger.

Daneben wird der Pannenhelfer auch immer wieder von Personen gerufen, die noch mit Sommerpneus unterwegs sind. In solchen grobfahrlässigen Fällen kann nicht auf die Unterstützung der Ostschweizer Autohilfe gezählt werden: «Ist jemand bei diesem Wetter mit Sommerpneus unterwegs, können wir nicht helfen. Der Halter muss erst Winterpneus montieren oder bis im Sommer warten und uns dann nochmals anrufen.»

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Stephanie Martina
Quelle: red.
veröffentlicht: 8. Januar 2017 19:07
aktualisiert: 8. Januar 2017 20:00