Peugeot und Dongfeng halbieren Belegschaft in China

Sinkende Absatzzahlen führen beim Peugeot-Dongfeng-Joint-Venture zu drastischen Restrukturierungsmassnahmen. (Archivbild)
Sinkende Absatzzahlen führen beim Peugeot-Dongfeng-Joint-Venture zu drastischen Restrukturierungsmassnahmen. (Archivbild) © KEYSTONE/AP COLOR CHINA PHOTO
Der französische Autobauer Peugoet PSA und sein chinesischer Partner Dongfeng wollen tausende Jobs in der Volksrepublik China streichen und sich von zwei ihrer vier Montagewerke trennen.

Das geht aus einem Dokument hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Die Zahl der Mitarbeiter soll laut den Informationen von Freitag in dem Gemeinschaftsunternehmen Dongfeng Peugeot Citroen Automobiles (DPCA) auf 4000 halbiert werden. Eine Anlage soll geschlossen und eine weitere Produktionstätte veräussert werden.

Hauptgründe für die drastischen Massnahmen seien die rückläufigen Absatzzahlen in China. In diesem Jahr dürfte der Automarkt in der Volksrepublik um fünf Prozent schrumpfen. Hintergrund ist der anhaltende Handelskrieg zwischen den USA und China. Insidern zufolge soll Peugeot sogar damit gedroht haben, China komplett den Rücken zu kehren. Beide Autobauer wollten sich zu den Einzelheiten der Restrukturierung allerdings nicht äussern.

(SDA)


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