Waffenbesitzer verrät sich selbst der Polizei

Die kanadische Polizei hat einen Waffen-Besitzer vorübergehend festgenommen, der 100 Waffen besass. Das Fatale: der Mann hatte selbst die Polizei gerufen, als er sich beim Wählen der Nummer vertippt hatte. (Archivbild)
Die kanadische Polizei hat einen Waffen-Besitzer vorübergehend festgenommen, der 100 Waffen besass. Das Fatale: der Mann hatte selbst die Polizei gerufen, als er sich beim Wählen der Nummer vertippt hatte. (Archivbild) © KEYSTONE/URS FLUEELER
Ein unabsichtlicher Anruf bei der Polizei hat für einen Kanadier ernsthafte Konsequenzen: Im Haus des 73-Jährigen in der ostkanadischen Stadt Chebogue fanden die Beamten 100 Schusswaffen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der Mann hatte eigentlich bei der Telefonnummern-Hotline 411 anrufen wollen, sich jedoch vertippt und stattdessen den Polizeinotruf 911 gewählt. Zwar erklärte der 73-Jährige noch am Telefon seinen Fehler. Die Polizei kam aber trotzdem zu ihm.

In seinem Haus in der Provinz Nova Scotia fanden die Beamten dann 94 Gewehre und sechs Pistolen. Die Polizisten hätten die Schusswaffen beim Eintreten in das Haus sofort entdeckt, sagte Polizeisprecherin Jennifer Clarke der Nachrichtenagentur AFP.

Die Polizisten beschlagnahmten die Waffen. Ihr Besitzer wurde kurzzeitig festgenommen. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuss. Im Oktober soll er einem Richter vorgeführt werden. Der Mann hatte die Waffen zwar legal besessen – aber nicht korrekt gesichert.

(SDA)


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