Razzia bei Beat Breus Zirkus

Am Donnerstag gab es beim Circus Beat Breu eine Grosskontrolle.
Am Donnerstag gab es beim Circus Beat Breu eine Grosskontrolle. © Keystone/Walter Bieri
Über mehrere Stunden hinweg gab es am Donnerstag eine Grosskontrolle bei Beat Breus Zirkus. Bei der Razzia ging es offenbar unter anderem um die Einfuhr und Verzollung von Zirkusfahrzeugen und arbeitsrechtliche Verstösse.

Beat Breus (61) Pechsträhne hört nicht auf: Am Donnerstagabend fahren die Schaffhauser Polizei, das kantonale Arbeitsinspektorat und die eidgenössische Zollverwaltung mit einem Grossaufgebot am aktuellen Standort in Herblingen SH ein. Das Ziel ist eine Razzia in seinem Zirkus, die mehrere Stunden andauert, schreibt die «Schaffhauser Nachrichten». Grund für die Kontrolle sei nicht nur die Einfuhr und Verzollung von Zirkusfahrzeugen gewesen, sondern auch Verstösse gegen das Arbeitsrecht.

«Weiss nicht, ob wir spielen können»

Schon vor der Razzia stand es nicht gut um den Zirkus des St.Gallers. Nach der Premiere blieben die Gäste aus und die Zirkustiere sind noch immer in Lustenau wegen Verdachts auf Rindertuberkulose. Nun weiss Beat Breu (61) nicht mal mehr, ob die nächste Vorstellung überhaupt stattfinden kann. «Ich weiss nicht, ob wie heute spielen können», sagte er zu den «Schaffhauser Nachrichten».

«Rennen noch nicht verloren»

Doch auch nach dieser Schlappe ist Beat Breu immer noch guter Dinge. Sein Programm besteht im Moment aus Artisten, Clowns, einer Sängerin und die Stadtmusik Winterthur springt für das eigene Orchester ein. «Wir haben eine Etappe verloren, aber das Rennen noch lange nicht», sagt der frühere Radrennfahrer.

(red.)


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