Rund 300 Autos stehen im Parkverbot

Die Autos reihen sich vor dem Flussbad in Uznach.
Die Autos reihen sich vor dem Flussbad in Uznach. © Linth-Zeitung
In Uznach stehen an sonnigen, heissen Tagen fast 300 Autos im Parkverbot. Die Gäste des Flussbades Grynau nutzen trotz Verbot das Pachtland der Bauern als Parkplatz. Die Polizei kann aus personellen Gründen nicht büssen.

Als Frechheit wird das wilde Parkieren von der Mitinhaberin des Restaurants Grynau, Bianca Meier, in der Linth-Zeitung bezeichnet. Beim Flussbad Grynau in Uznach gibt es 75 offizielle Gebührenparkplätze. An heissen Tagen reichen diese Parkplätze aber bei weitem nicht aus und die Autos parkieren entlang der Strasse in der Parkverbotszone.

Beim Flussbad Grynau wird weiter Parkplatz-Chaos herrschen.

Gepostet von Linth-Zeitung am Donnerstag, 18. Juli 2019

Gemeinde soll für Betrieb sorgen

Das Land dort gehört den Bauern und für das Flussbad wären eigentlich 120 Parkplätze beim Bahnübergang Uznach gedacht. Dies scheint aber den meisten Besuchern zu weit weg zu sein. Vom Bahnübergang Uznach zum Bad muss man rund 900 Meter zu Fuss gehen. Mit dem Parkieren in der Parkverbotszone riskieren die Autofahrer eine Busse von 100 Franken.

Die Gemeinde Uznach kennt das Problem und wollte es bereits lösen. Zu diesem Zweck sollte ein Treffen mit den Landeigentümern stattfinden. Zu diesem Treffen ist es aber bislang nicht gekommen. Die Landeigentümer sehen sich nicht in der Verantwortung etwas zu unternehmen. Es sei die Aufgabe des Gemeinderates Uznach, für einen geregelten Parkplatz-Betrieb zu sorgen, werden die Eigentümer in der Linth-Zeitung zitiert.

Polizei kann nichts unternehmen

Bislang sei gemäss Gemeindepräsident von Uznach noch keine Beschwerde der Eigentümer eingegangen. Deshalb wolle er erst einmal abwarten. Bis etwas passiert, appelliert er an die Vernunft der Badegäste. Diese sollen doch am Bahnhof Uznach parkieren und den Bus zum Flussbad nehmen, wenn ihnen der Fussmarsch zu lang ist.

Der Kantonspolizei St.Gallen ist das Parkplatzproblem bekannt. Unternehmen könne sie derzeit aber nichts. Es sei aus personellen Gründen nicht möglich, an einem Tag 300 Bussen auszustellen. Bauliche Massnahmen würden nun aber geprüft. Auch die Polizei verweist auf die Parkplätze am Bahnhof.

(red.)


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