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Armee

11'500 Armeeangehörige müssen in Sommer-Rekrutenschule einrücken

5. Juli 2021, 11:16 Uhr
Rund 11'500 Armeeangehörige haben am Montag in die Sommer-Rekrutenschule einrücken müssen, darunter 390 Frauen. Die Armeeleute werden jede Woche freiwillig auf Corona getestet. Jüngste Fitnesstests zeigen, dass die Stellungspflichtigen fitter sind als auch schon.
Junge Männer beim Einrücken in die Sommer-Rekrutenschule in Airolo TI im vergangenen Jahr. (Archivbild)
© KEYSTONE/TI-PRESS/PABLO GIANINAZZI

Insgesamt wurden rund 8800 Rekruten und Rekrutinnen sowie 2700 Kader für die Sommer-RS aufgeboten, wie die Armee am Montag mitteilte. Neben einer obligatorischen Untersuchung beim Eintritt und einem Covid-19-Test haben die Rekruten und Kader die Möglichkeit, sich in der RS gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Das Gros der Impfwilligen werde in der zweiten RS-Woche die erste Impfung erhalten. In der sechsten RS-Woche erfolge die zweite Impfung. Damit will die Armee laut eigenen Angaben unter anderem einen Beitrag zur Schweizer Impfstrategie leisten und die Einsatzbereitschaft sicherstellen.

Fast die Hälfte der Stellungspflichtigen galten derweil bei den Fitnesstests der Armee vom vergangenen Jahr als trainiert, wie das Bundesamt für Sport (Baspo) mitteilte. Die Daten von 22'765 Personen zeigten, dass 25,1 Prozent ausreichend aktiv waren, 19,5 Prozent teilaktiv und 5,9 Prozent inaktiv. Ausreichend aktiv ist gemäss den Kriterien, wer jede Woche insgesamt 150 Minuten Sport und Bewegung bei mittlerer Intensität treibt oder 75 Minuten intensiv sportlich tätig ist.

In der Schweiz gebe es nach Jahren sinkender Fitness bei jungen Leuten wieder einen möglichen Trend zum Wiederanstieg im Fitnesslevel, hiess es. Beim Anteil an Trainierten und bei der Ausdauerleistungsfähigkeit seien die Zahlen seit ein paar Jahren wieder am Steigen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. Juli 2021 11:15
aktualisiert: 5. Juli 2021 11:16